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Uetersener Nachrichten

24. August 2017 | 08:39 Uhr

Handball : Witts Paraden bringen den Sieg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Anders als im Pokal, wo er sich bei den 3. Herren festgespielt hat, darf Torwart Alexander Dustin Witt in der Landesliga bei den 2. Männern des TuS Esingen aushelfen – und hielt am Sonnabend den 29:28-Sieg beim HT Norderstedt III fest. Dass Witts Fähigkeiten entscheidend sein würden, war zunächst nicht unbedingt zu erwarten: Die Tornescher waren in der Anfangsphase klar überlegen. „In den ersten Minuten gelang nahezu jede Aktion in unserem Angriff“, berichtete TuS-Betreuer Hans-Günter Voß nach einem 0:4-Zwischenstand. In der Deckung agierten die Gäste aufmerksam und wenn doch etwas auf ihr Tor kam, wurde dies sichere Beute von Witt, der den fehlenden Jan-Michael Bruhn vorzüglich vertrat.

Als Yannick Hellmich nach zehn Minuten ein Diagonalanspiel von Linksaußen zum 2:6 versenkt hatte, arbeiteten die Hausherren fortan offener in der Deckung. Dadurch provozierten sie Fehler im TuS-Spiel und verkürzten auf 6:8 (12.). Die Esinger nutzten jedoch eine Überzahl: Hellmich und Tobias Lißner erhöhten auf 6:10 (14.). Dann hatte Witt seine Sternstunde: Bis zur 22. Minute kaufte er gleich sechs HTN-Spielern, die jeweils frei vor ihm auftauchten, den Ball ab. Auf der Gegenseite traf Tobias Lißner doppelt zum 7:12. Wie schon in den letzten Spielen, so schlich sich beim TuS II nach diesem klaren Vorsprung Bruder Leichtsinn ins Spiel ein. Die Norderstedter verkürzten bis zur Pause auf 13:15. Im zweiten Durchgang hütete Olaf Karras das HTN-Tor und brachte die Esinger Werfer mit seinem unkonventionellen Stellungsspiel immer wieder aus dem Konzept. Im Gegenzug gelang dem Heim-Team nun das eine oder andere Tor. Tobias Haan traf zwar von ungewohnter Position aus zum 14:16 (34.), doch als Meikel Schacht eine Zeitstrafe erhielt, sorgten die Norderstedter erstmals seit dem 0:0 wieder für einen ausgeglichenen Spielstand (16:16/36.). In den folgenden zehn Minuten bestimmten die Torhüter mit ihren Paraden den Spielverlauf: Auf jede Führung folgte hüben wie drüben der Ausgleich. Als Schacht seine zweite Zeitstrafe bekam (42.), konnten sich die Esinger erneut bei Witt bedanken, der in dieser Phase einige Würfe sogar „einfach mal so abfing“, wie Voß es ausdrückte. In den letzten zehn Minuten wurde es dann richtig dramatisch. Positiv: Die Esinger bekamen ihre Nerven wieder besser in den Griff und münzten die sich bietenden Gelegenheiten auch in Torerfolge um. Aus einem 25:26 (55.) machten Tobias Lißner mit seinen Treffern zehn und elf sowie Schacht eine deutliche 25:29-Führung (57.). Die Norderstedter kamen allerdings noch einmal auf 28:29 heran und wäre Witt nicht 16 Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene hellwach gewesen, hätte es sogar noch den Ausgleich gegeben ...

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erstellt am 04.Feb.2014 | 21:59 Uhr

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