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Aktionswochenende : Wissen in Theorie und Praxis vertieft

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Alle zwei Jahre richtet die Jugendfeuerwehr Tornesch ein Aktionswochenende mit Ausbildung in Theorie und Praxis aus.

Diesmal standen Schulungen in Erster Hilfe und die „Rettung“ einer verletzten Person auf der Bahnhofsbrücke in Zusammenarbeit mit dem Sanitätsdienst des DRK Uetersen, Unterricht mit Brandschutzerziehern der Feuerwehr Tornesch zu den Themen Atemschutz und Löschen von Fettexplosionen sowie praktische Lösch- und Rettungsübungen auf dem Programm. Und von Freitag, 22. August, 16 Uhr bis Sonnabend, 23. August, 14 Uhr.

18 Mitglieder der Tornescher Jugendwehr, fünf Jugendlichen der Ellerhooper Wehr und die insgesamt sieben Betreuer hatten in der Ahrenloher Wache Quartier bezogen. Dort erfolgten die Schulungen, bei denen weitere Ehrenamtliche aus der Feuerwehr Tornesch Einsatz leisteten und von dort rückten die Jugendlichen auch zu ihren Übungseinsätzen aus.

Die „Alarmierung“ erfolgte unverhofft, inmitten von Spiel- und Freizeitaktivitäten, die ebenfalls zum Aktionswochenden gehörten. Auch in der eigentlichen Nachtruhe wurden die Jugendlichen zu einem Übungseinsatz gerufen. Es galt, einen „Pkw-Brand“ zu löschen. Andreas Nick, Ausbilder und Jugendwart der Tornescher Jugendwehr, und Olaf Hahn, Ausbilder und Jugendwart der Ellerhooper Nachwuchskräfte, waren mit der Einsatzbereitschaft und den Leistungen der Jugendlichen sowie der begonnenen Zusammenarbeit sehr zufrieden.

Am Sonnabendmorgen stellten alle auch beim Frühsport ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis. Nach dem Frühstück, das wie das Abendbrot am Freitagabend von Ehrenamtlichen und Müttern beider Wehren vorbereitet worden war, erfolgten weitere Ausbildungen und um 12 Uhr die Alarmierung zur Abschlussübung. Diese hatten die beiden Gruppenführer Jan Werner (Tornesch) und Pascal Krebs (Ellerhoop) organisiert. Es galt, im Keller der Klaus-Groth-Schule einen „Brand zu löschen“ und „vier vermisste Personen“ zu retten. Als Einsatzleiter fungierte der ehemalige Jugendwart Rüdiger Jurkat.

Die Jugendlichen bauten eine Wasserversorgung auf, simulierten und kontrollierten die Brandbekämpfung unter Atemschutz, retteten die „vermissten Personen“, leisteten Erstversorgung und brachten sie auf Tragen aus dem Gefahrenbereich. Auch nach dieser 45-minütigen Übung erfolgte sofort eine Auswertung mit Lob für die Umsetzung des Gelernten und Hinweisen für noch effizienteres Agieren. Auch Wehrführer Dirk Lolies und andere Kameraden der Tornescher Wehr beobachteten die Übung.

Nach dem Aufräumen ging es zurück zur Ahrenloher Wache. Dort wurde das Aktionswochenende mit einem Beisammensein am Grill beendet.

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erstellt am 24.Aug.2014 | 19:08 Uhr

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