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Wiedergeburt der Jungen Union : Wir werden frech sein

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Es war eine schnelle Geburt ohne jegliche Komplikationen. Bei der Gründungsversammlung der Jungen Union Tornesch-Uetersen am vergangenen Freitagabend in der Gaststätte „Zur Erholung“ waren alle wichtigen Mitglieder der Mutterpartei als Geburtshelfer anwesend: der 1. Vorsitzende des Uetersener Ortsverbandes Andreas Faust, Fraktionschef Andreas Stief, Eberhard Knapp von der Senioren Union und aus Tornesch wohnte der Stadtverbandsvorsitzende Manfred Irgens dem Ereignis bei. Als Hebamme half Birte Glismann, 1. Vorsitzende der JU auf Kreisebene.

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erstellt am 24.Mär.2013 | 19:05 Uhr

Nach nur knapp einer Stunde Versammlung erblickte die neue Jugendorganisation der CDU für Uetersen und Tornesch das Licht der Welt. Das Kind meldete sich gleich kraftvoll zu Wort: „Wir werden frech auftreten!“, verkündete der neugewählte 1. Vorsitzende, Björn Schreiber. „Wir wollen die Jugend ansprechen. Unsere Themen sind neben dem Fusionsprüfungsverfahren, das Ludwig-Meyn-Gymnasium für Uetersen und eine gute Bahnanbindung für Tornesch. Wir möchten junge Leute dazu bewegen, dass es sich lohnt, zur Kommunalwahl zu gehen“, meint der Initiator der Wiedergründung der JU. Als Schreiber 2006 nach Uetersen kam, fiel ihm auf, dass hier vor Ort die Jugendorganisation nicht aktiv war.

Daran wollte er etwas ändern und fand mit Daniel Kölbl aus Tornesch einen Gleichgesinnten, der am Freitag zu seinem stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde. Acht Jahre war die Junge Union in den hiesigen Ortsverbänden nicht aktiv. Das wird sich jetzt ändern. Schreiber kündigte einen freien und angriffslustigen Wahlkampf an. „Ihr könnt mit unserer vollen Unterstützung rechnen“, sagte Andreas Faust in seinem Grußwort. Auch Irgens bot sein offenes Ohr und überreichte dem neuen Vorstand der JU eine Starthilfe von 100 Euro. Der Senior der Gründungsrunde, Eberhard Knapp, richtete einige mahnende Worte an die jungen Repräsentanten seiner Partei: „Jetzt kommt in die Gänge. Eure Mitgliedszahlen müssen sich verdoppeln und verdreifachen.“ Er stellte aber auch fest, dass allein die Tatsache, dass es wieder eine Junge Union gibt, ein wichtiges Signal sei.

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