Kooperationsvertrag : „Wir sind gut aufgestellt“

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Die Gemeinschaftsschule Moorrege und die Klaus-Groth-Schule in Tornesch arbeiten zukünftig zusammen, wenn es um den Weg der Schüler zum Abitur geht. Moorregern, die den Übergang in die Klasse 11 schaffen, wird damit die Sicherheit eines Platzes in der Oberstufe der KGS geboten. Die Rektorin Karen Frers und Rita Wittmaack unterschrieben den Kooperationsvertrag, dem zuvor die Zweckverbandsversammlungen der beiden Schulen zugestimmt hatten.

shz.de von
15. Januar 2015, 19:37 Uhr

Abgesegnet wurde das Papier auch durch das Kieler Bildungsministerium. „Wir sind damit als Moorreger Gemeinschaftsschule gut aufgestellt“, so Karen Frers, „und können den Weg bis zum Abitur anbieten.“

Immer etwa 75 Schüler gehen in die 10. Klasse der GemsMo, berichtet sie. 20 bis 30 Realschüler schaffen den Wechsel in die Oberstufe. Bisher hätte es passieren können, dass Moorreger Schüler in Tornesch abgelehnt wurden. Denn pro Jahrgang gibt es vier Klassen mit jeweils rund 25 Jugendlichen, erklärt Oberstufenkoordinator Hartmut Meyer. Etwa Zweidrittel kommen von der eigenen Schule, 20 bis 35 von anderen. 2014 gab es 60 Bewerbungen von außerhalb, doch nur 20 konnten angenommen werden, so Meyer. Schüler, die von der 10. in die 11. Klasse wechseln, „bewegen sich auf unsicherem Terrain“, so Rita Wittmaack. Den Mooregern wurde jetzt mit Besuchen des Oberstufenkoordinators mehr Sicherheit geboten. Er war in den vergangenen Wochen zu Informationsvorträgen in den 10. Klassen des neuen Partners. Zusätzlich gibt es für die Moorreger noch die Möglichkeit der Hospitanz an der Tornescher Gemeinschaftsschule.

„Wichtige Hilfen“ sind ihren Schülern damit geboten worden, beobachtete Karen Frers. Früher als in den vergangenen Jahren hätten sich die Schüler für den Weg zum Abitur entschieden.

Abstimmungsbedarf gibt es jetzt noch zwischen den Pädagogen beider Schulen. „Wir müssen uns angleichen“, erklärt die Moorreger Rektorin. Die Inhalte in der Mittelstufe in den wichtigen Fächern, wie Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik sind zu koordinieren.

Bisher wechselten „nur eine Handvoll Schüler“, so die Tornescher Rektorin von der GemsMo an die KGS. Doch was passiert, wenn sich so viele Moorreger Schüler für das Abi in Tornesch entscheiden, dass dort die bisherige Obergrenze von 100 Schülern überschritten wird? Dann wäre Kiel am Zug, so Rita Wittmaack. Im Ministerium müsste über eine Erweiterung entschieden werden.

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