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Uetersener Nachrichten

16. August 2017 | 22:10 Uhr

Aktion für arme Kinder : Wir packen gemeinsam

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Weihnachten im Schuhkarton“ ist eine Geschenkaktion für Kinder in Not. Jedes Jahr packen fast eine halbe Millionen Menschen im deutschsprachigen Raum zu Weihnachten Schuhkartons, um sie Jungen und Mädchen zwischen zwei und 14 Jahren zukommen zu lassen.

Aufgrund der geografischen Nähe werden die Päckchen vorwiegend in Osteuropa verteilt. Die Gemeinden vor Ort wählen arme Kinder aus. Neben der Freude, die diese Geschenke den Kindern und auch ihren Familien machen, stellen sie ein Zeichen der christlichen Nächstenliebe dar. Genauso wie die Sammlung der Schuhkartons im deutschsprachigen Raum durch freiwillige Helfer erfolgt, finden auch die Verteilungen in den Empfängerländern durch geschulte, freiwillige, christliche Gemeinden verschiedener Konfessionen statt.

Auch in Uetersen ist die Aktion jetzt wieder angelaufen. Koordinatorin ist Ute Kordes aus Sparrieshoop, die mehr als 80 Abgabestellen betreut. Ihr zur Seite steht auch in diesem Jahr Maren Plugowsky-Schmidt, die mit ihrem Geschäft in Uetersen über viele Jahre hinweg die Anlaufstelle vor Ort war. Mit der Schließung von „Chrisma“ übernahm die Uetersener Haspa-Filiale diese Aufgabe. In diesem Jahr können Päckchen in Schuhkartonformat auch bei allen Filialen der Sparkasse Südholstein abgegeben werden. Annahmestelle in Tornesch sind die dortigen Stadtwerke an der Esinger Straße 1. In Appen werden die Pakete von der Holsten-Apotheke an der Hauptstraße 59 entgegengenommen. Was darf hinein? Die Organisation „Geschenke der Hoffnung“ empfiehlt Kleidung, Süßigkeiten, Kuscheltiere, Schulsachen, Hygieneartikel und Spielsachen. Aber sie informiert auch darüber, was nicht hinein darf: gebrauchte Gegenstände jeglicher Art, Lebensmittel, Nuss-Schokolade oder ähnliche Tafeln, Gelierstoffe, Seife, Flüssigkeiten, Literatur, Medikamente, Vitaminbrausetabletten, scharfe, spitze und andere gefährliche Gegenstände sowie angstauslösende Dinge wie Kriegsspielzeug, Hexerei- beziehungsweise Zauberartikel. Und warum muss es ein Schuhkarton sein? „Geschenke der Hoffnung nennt zwei Gründe: Es sei zum einen für ein Kind, das einen kleineren Schuhkarton erhält, nicht schön zu sehen, dass das Kind neben ihm einen größeren Schuhkarton bekommt. Zudem sei es praktikabel. Je größer die Päckchen nämlich sind, umso weniger passen in einen Lkw hinein und umso teurer wird der Transport der Kartons.

Nicht jeder kann oder möchte ein ganzes Päckchen packen. Daher haben sich Ute Kordes, Maren Plugowsky-Schmidt und Ricarda Veselsky vom Pressecafé die Aktion „Wir packen das Päckchen gemeinsam“ einfallen lasen und laden dazu herzlich ein. Gepackt werden soll am 4. November in der Zeit von 10 bis 16 Uhr in einem Zelt vor dem Pressecafé (Fuzo). Jeder hat dabei Gelegenheit, einen Artikel beizusteuern.

Clevere Idee: Wer doppelt helfen möchte, kauft direkt im Zelt ein Kinder-T-Shirt für fünf Euro oder ein Frühstücksbrettchen für drei Euro und fördert so zunächst den Verein zur Förderung Uetersener Jugendprojekte. Anschließend werden die erworbenen Dinge für „Weihnachten im Schuhkarton“ gespendet. Die Initiatorinnen hoffen auf viele Helfer, damit von Uetersen aus genug Päckchen auf die Reise nach Ost-Europa gehen können.

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erstellt am 30.Okt.2013 | 19:41 Uhr

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