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Nominierung : „Wir machen fast nichts falsch“

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zügig und klar strukturiert haben die Christdemokraten im Holsteiner Hof während einer Ortsmitgliederversammlung ihre Kandidaten für die Kommunalwahlen am 26. Mai vorgestellt.

Zuerst habe er das Amt des Ortsvorsitzenden der CDU und den zweiten Platz auf der Kandidatenliste „ein bisschen auf Druck des Bürgermeisters Jürgen Neumann angenommen“, so Jörg Behrmann. Doch jetzt sei deutlich geworden, Heist brauche so ein starkes Team an der Spitze. Und da alle CDU-Mitglieder auf der Liste der Direktkandidaten und die Listenkandidaten engagiert mitmachen, könne die Partei auf schöne Erfolge in Heist hinweisen. Zuerst einmal habe der Ort keine Schulden, trotz des Baus einer neuen Sporthalle, dem Kauf eines neuen Feuerwehrfahrzeugs und der guten Ausstattung des Jugendzentrums und des Kindergartens und der Planung einer Skaterbahn. „Wir machen nicht viel falsch“, meinte Behrmann nachdrücklich. Die nicht gerade überragenden Umfrageergebnisse habe ihnen FDP Koalitionspartner Philipp Rösler eingebrockt.

Für die Wahlen zur Absicherung der Kandidaten nahm Behrmann kurzerhand die Hilfe von der als Gast und „Nachbarin“ angereisten Landtagsabgeordneten und Bürgermeisterin von Hetlingen Barbara Ostmeier in Anspruch.

Und die Politikerin machte ihren kurzfristigen Job als Wahlleiterin gut: In Nullkommanix waren die Direktkandidaten für die drei Wahlkreise einstimmig gekürt und die 20 Kandidaten auf der gesamten Liste Platz für Platz abgesichert. Ihre persönliche Situation und die Situation der CDU im schleswig-holsteinischen Landtag beurteilte Ostmeier vorsichtig optimistisch. Klar, die CDU habe nicht viel Glück mit ihren Spitzenkandidaten gehabt. Aber der neue Oppositionsführer der CDU, der Europaabgeordnete Reimer Böge, sei jetzt der richtige Politiker an der richtigen Stelle – mit sehr viel politischer Erfahrung und einem gutem Team, das ihm zuarbeitet, wenn er in Brüssel sei. Wichtig sei vor allen Dingen, dass der CDU jetzt nicht das Vertrauen und der Zuspruch an der Basis wegbreche.

Die neue Landesregierung hingegen sei völlig planlos und drehe „einfach so“ alles zurück, was die CDU angeschoben habe.

In der Opposition sei die CDU jetzt nicht mehr durch die FDP eingeengt. „Der Kubicki hingegen“, so Ostmeier, agiere in Kiel ja wie entfesselt, seitdem er nach Berlin in den Bundestag wolle.

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erstellt am 12.Mär.2013 | 21:47 Uhr

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