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Evangelischer Kindergarten : Willkommen in der Spatzengruppe

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In ihrem neuen Spieleparadies fühlen sich Rosalie, Finja, Luise und die anderen Kleinen aus der Spatzengruppe im evangelischen Kindergarten bereits sichtlich wohl. Die „Spatzen“ bilden die neu eingerichtete Krippengruppe. Acht der zehn Kinder verbringen bereits ohne Mama oder Papa die Eingewöhnungszeit. Für die einjährige Lulu hat gerade unter Elternbegleitung die Eingewöhnungsphase begonnen. Ein weiteres Kind folgt in den nächsten Wochen und dann ist die Spatzengruppe komplett.

shz.de von
erstellt am 11.Sep.2013 | 18:52 Uhr

Gestern hatten die Ein- bis Zweieinhalbjährigen und ihre Erzieherinnen Petra Dames, Rita Modersohn und Doreen Breitsprecher Besuch. Pastor Henning Matthiesen, Susanne Reher-Franke und Wolfgang Kaminsky vom Kirchengemeinderat sowie Sozialamtsleiterin Sabine Kählert waren gekommen. Sie waren begeistert von der ruhigen Atmosphäre in dem Krippenraum, der gelungenen kleinkindgerechten Ausstattung und sahen mit Freude den spielenden und kletternden Kleinen zu. „Wir freuen uns, nun auch Kinder unter drei Jahren bei uns zu haben“, so Kindergartenleiterin Martina Droste. Im März 2012 war bei Abstimmungsgesprächen zwischen der Verwaltung und den Kindergärten über die Kinderbetreuungs-Situation in Tornesch vom evangelischen Kindergarten signalisiert worden, dass Interesse an der Einrichtung von Krippenplätzen besteht.

Die Politiker des Bildungs- und Sozialausschusses hatten im Oktober 2012 der Umstrukturierung einer Elementargruppe in eine Krippengruppe und den damit verbundenen Kosten für den Umbau eines Sanitärraumes und die Ausstattung des Gruppen- und Schlafraumes zugestimmt. Auch die jährlichen Mehrausgaben für Personalkosten in Höhe von 15100 Euro, von denen das Land nur 8500 Euro bezuschusst, wurden abgesegnet. Denn die Krippenkinder werden von drei ausgebildeten Kräften zeitversetzt betreut. „Uns ist nicht nur wichtig, dass Krippenplätze vorhanden sind, sondern auch Qualität in der Betreuung gewährleistet wird“, betonen Sabine Kählert und Martina Droste. Alle Mitarbeiterinnen des Kindergartens sind für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren geschult, so dass auch eine Vertretung jederzeit gewährleistet ist.

In den Sommerferien war der Gruppenraum für die Krippenkinder gestaltet und ein Sichtfenster zwischen Gruppen- und Wickelraum eingebaut worden. Auch die Tür zum kleinen Schlafraum wurde mit einem Fenster versehen. Die Raumaufteilung mit Nebenräumen im 1996 gebauten Kindergarten ermöglichte eine unkomplizierte Abtrennung des Schlafbereiches.

„Die Einrichtung hat einen guten Ruf. Wir haben auf Empfehlung nach einem Krippenplatz nachgefragt und freuen uns, dass sich unsere Lulu schon am dritten Tag hier wie zuhause fühlt“, betont Rolf Kemmann. Pastor Henning Matthiesen dankte bei seinem Besuch in der Kita Sozialamtsleiterin Sabine Kählert, ihrer Mitarbeiterin Claudia Meinert sowie Kindergartenleiterin Martina Droste für den Einsatz bei der Realisierung von Krippenplätzen im evangelischen Kindergarten.

85 Kinder im Elementarbereich / Zehn Krippenkinder / Mittagessen

Die drei Elementargruppen des evangelischen Kindergartens am Wachsbleicher Weg besuchen derzeit 60 Kinder. Hinzu kommen 25 Mädchen und Jungen, die in einer Gruppe im Bonhoefferhaus, die ebenfalls zum Kindergarten gehört, betreut werden. Zehn Plätze stehen in der Krippengruppe zur Verfügung. In zwei Elementargruppen, darunter in der noch bis 2015 im Bonhoefferhaus bestehenden Gruppe, werden die Drei- bis Sechsjährigen von 8 bis 12 Uhr betreut. Der Kindergarten ist damit der einzigste Kindergarten in Tornesch, der diese Betreuungszeit bis 12 Uhr, die immer weniger, aber eben doch noch nachgefragt wird, anbietet.

In einer weiteren Elementargruppe erfolgt die Betreuung der Kinder von 8 bis 13 Uhr, in der vierten Gruppe von 8 bis 14 Uhr, wie auch in der Krippengruppe. Zudem bietet der Kindergarten einen Frühdienst ab 7.30 Uhr und einen Spätdienst bis 15 Uhr an, der auch für die Krippe zur Verfügung steht.

Auch Mittagstisch wird angeboten. 20 Elementarkinder und die zehn Krippenkinder werden mit Essen mit hohem Bio-Anteil (wird tiefgefroren angeliefert und in Konvektoren erwärmt) versorgt. 14 Erzieherinnen und Leiterin Martina Droste sind für die Kinder da.

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