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Uetersener Nachrichten

22. November 2017 | 04:34 Uhr

Awo-Kindergarten : Wild-West vorm Hus Sünnschien

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Goldschürfen, Ponyreiten und Indianerschmuck basteln auf dem Herbstfest „Cowboys und Indianer“.

shz.de von
erstellt am 17.Okt.2017 | 16:00 Uhr

Uetersen | Kleine indianische Krieger und Häuptlings-Squaws mit Federschmuck bevölkerten jüngst den Garten der Awo-Kita Hus Sünnschien, ebenso wie Mini-Cowgirls und -Sheriffs. Denn das Motto des diesjährigen Herbstfests war „Cowboys und Indianer“.

Alle Aktionen auf dem Außengelände des Kindergartens drehten sich um den Wilden Westen. Wer noch nicht passend gekleidet war, bastelte sich indianischen Federkopfschmuck oder einen Sheriffstern. Mit bunten Federn wurden kunstvolle Traumfänger gestaltet. Und beim Goldschürfen hoffte ein jeder darauf, in der Sandkiste auf eine Goldader zu stoßen.

Ihre Reitkünste konnten die Jungen und Mädchen auf den beiden Shetlandponys „Holsteins Pepe“ und „Mini Lightening“ unter Beweis stellen. Die beiden Ponys hatte der Reitverein Binnendiek extra aus Seester anreisen lassen. An einem anderen Stand konnten sich kleine Abenteurer mit einer Schlangenattrappe vor einer Dschungelkulisse ablichten lassen.

Über die Verwendung wird noch entschieden

„Organisiert worden ist das Herbstfest von unseren Mitarbeitern“, so Kita-Leiterin Kerstin Wismann. Im Vorfeld wurde das Thema des Fests auch in den Kita-Alltag integriert, so dass die 30  Krippen- und 21 Elementarkinder schon jede Menge über die Indianer erfuhren. „Wir haben uns eine Bücherkiste mit Indianerbüchern aus der Bücherei geholt, Indianer-Muffins gebacken und Laternen im indianischen Design gebastelt“, erzählte Alina Bolz, Erzieherin der Drei- bis Sechsjährigen. „An unserem spielzeugfreien Freitag haben wir ein Tipi gebaut und aus hölzernen Spielständern ein Pferd.“ Auch die Kleinsten haben sich auf das Fest vorbereitet. „Wir haben Indianerbilder gemacht, die Handabdrücke der Kinder bekamen dazu Federn als Kopfschmuck“, berichtete Krippen-Erzieherin Jacqueline Rühmann. Und ihre Kollegin Özlem Sari ergänzte: „Die Fenster haben wir mit Indianerketten dekoriert.“

Für das leibliche Wohl am Tag des Herbstfests sorgte der Förderverein. Deren Mitglieder hatten Kuchen und weitere Leckereien gespendet, die nun samt Kaffee und kühlen Getränken unters Volk gebracht wurden. „Am Ende des Jahres entscheiden wir, wofür wir das eingenommene Geld verwenden“, erklärte Jan Philip Speichert, Vorsitzender des Fördervereins. Im vergangen Jahr wurden zwei Holzpferde für den Spielplatz gestiftet und außerdem ein Ausflug der Elementarkinder ins Aquarium „Geomar“ in Kiel finanziert.
Selbst gebackene Kuchenstücke oder Spinat-Blätterteig-Schnecken ließen sich die Gäste bei spätsommerlichen Temperaturen im Freien schmecken, auf den aufgebauten Bänken oder auf Wild-West-Strohballen. Unter den Gästen waren nicht nur die Kita-Kinder mit ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern, sondern auch Nachbarn, wie die Bewohnerinnen des angrenzenden Mutter-Kind-Wohnheims für junge Mütter.

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