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Promenadenkonzert : Wiedersehen mit guten Bekannten

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sopranistin oder Tenor? Das Geschlecht spielt unter den Besuchern der „Moorrege Proms – Last Night“ bei der Beantwortung dieser Frage eine gewisse Rolle. Vor ein paar Jahren sollte es bei dem Konzert der KlassikPhilharmonie keine Sängerin geben. Ein Sponsor griff noch einmal in die Tasche, um doch den Auftritt einer Sopranistin zu ermöglichen.

Bei der Vorstellung des Programms für das Konzert am Sonnabend, 13. September, berichtete der Dirigent Robert Stehli nun von einem Auftritt des Tenors Jun-Sang Han. Auf Nachfrage erklärt Bürgermeister Karl-Heinz Weinberg, dass die Anregung von Renate Klüver kam. In den Händen der Mitarbeiterin des Amtes Moorrege liegt die Organisation des Großereignisses. Sie verwies auf das vergangene Jahr. Damals gab es den besten Besuch aller bisherigen 18. Last Night-Konzerte in Moorrege – und es trat ein Tenor auf.

Jun-Sang Han dürfte den regelmäßigen Besuchern des Promenadenkonzerts bekannt sein. Bereits vor etwa einem Jahrzehnt hatte er einen Auftritt in der Geestgemeinde mit der KlassikPhilharmonie. Von einer intensiven Weiterentwicklung kann Stehli berichten, so dass der Tenor jetzt an der Hamburger Staatsoper sowie mit der Bayerischen Staatsphilharmonie und den Bamberger Symphonikern auftritt. Die Arie des Belmonte aus „Die Entführung aus dem Serail“ von Mozart sowie „Das Urteil des Paris“ aus „Die schöne Helena“ von Offenbach trägt Jun-Sang Han vor.

„Sehr gut entwickelt“ habe sich auch Anite Stroh, erklärt der Maestro. Die Violinistin trat 2012 bei Moorrege Proms – Last Night auf. Für die 18-Jährige hat Stehli die „Havanaise“ von Saint-Saens und die Carmen-Fantasie von Sarasate aufs Programm gesetzt. „Wir freuen uns, dass wir wieder zusammen auftreten“, sagte Hans-Joachim Lustig im Namen der Uetersener Chorknaben. 2004 war dies letztmalig in Moorrege der Fall.

„Attraktive Stücke, die den Jungs Spaß machen“ wurden vom Dirigenten und dem Chorleiter ausgesucht. Zu hören sind der Gefangenenchor aus „Nabucco“ von Verdi, „O Fortuna“ aus der Orffschen „Carmina Burana“ sowie „Jerusalem“ von Parry.

Eröffnet wird das Konzert von der KlassikPhilharmonie mit der Ouvertüre aus „Die Lustigen Weiber von Windsor“ von Nicolai und der zweite Konzertteil mit „Ein Amerikaner in Paris“ von Gershwin. Am Ende steht wie gewohnt „Land of Hope and Glory“ von Elgar, wobei die Zuschauer gern mitsingen können. Zwischendurch gibt es die bei Stehli-Konzerten übliche Last-Night-Überraschung.

Mehr Platz für die Gäste

Neu organisiert wird der Eingangs- und Cateringbereich des Moorreger Promenadenkonzerts. Die Idee hatte Dieter Norton vom Kulturforum, die er während des Pressegesprächs vorstellte. Die Versorgung gebe es jetzt draußen, erklärte er. Dadurch hätten die Gäste mehr Platz. Erfahrungsgemäß kommen die Ersten bereits gegen 17 Uhr. Einlass ist ab 18 Uhr. Manchmal probt das Orchester noch, wenn die ersten Zuschauer ihre Plätze einnehmen. Das stört die Musiker jedoch nicht. Das Konzert in der Halle An’n Himmelsbarg beginnt um 19 Uhr. Tickets zum Preis von 20 Euro gibt es bereits jetzt in Moorrege in der Bäckerei Eggers, Klinkerstraße 89, der Theaterkasse Moorrege, Wedeler Chaussee 26, sowie im Amtshaus, Amtsstraße 12, in Wedel bei der Buchhaus Steyer, Bahnhofstraße 46, 22880 Wedel und Treffpunkt Bücher Heymann in den Welau-Arcaden sowie bei der Uetersener Firma Lavorenz, Großer Sand 26. Bürgermeister Karl-Heinz Weinberg berichtete von einem gut gestarteten Vorverkauf.Er hofft auf eine ähnliche Resonanz wie im Vorjahr. 2013 war die Konzerthalle total ausverkauft (tp)

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erstellt am 16.Mai.2014 | 18:48 Uhr

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