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Treffen der „Igel-Eltern“ : Wieder mehr als 100 Igel gerettet

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Seit 27 Jahren setzt sich Karin Ziehrock dafür ein, dass kranke und schwache Igel nicht einfach ihrem Schicksal überlassen werden. Die engagierte Tierschützerin hat eine Igelstation aufgebaut, deren Netzwerk in all den Jahren dazu beigetragen hat, dass unzähligen Igeln das Leben gerettet werden konnte.

shz.de von
erstellt am 28.Feb.2012 | 21:16 Uhr

Einmal im Jahr treffen sich die in das Netzwerk eingebundenen „Igel-Eltern“, die mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz und auch finanziellem Engagement aktiven Tierschutz für Igel betreiben. Die Runde, die sich diesmal im Gasthof „Zur Linde“ in Ellerhoop traf, war klein, aber sehr interessiert und engagiert. Karin Ziehrock begrüßte unter anderem Marion Gottschalk aus Kölln-Reisiek. Die Igel-Freundin hat im vergangenen Jahr mehr als 80 Igel in ihrem Haus versorgt. Derzeit befinden sich noch 14 Tiere in ihrer Obhut, die allein auf sich gestellt den Winter sicher nicht überstanden hätten. „Ich danke Ihnen herzlich für dieses Engagement“, so Karin Ziehrock.

Auch Michaela Lenz aus Wedel und Monika Thormählen aus Elmshorn hob Karin Ziehrock als engste Mitstreiterinnen lobend hervor. „Jeder von uns hat per Telefon etwa 30 bis 40 Igel-Eltern mit Rat zur Seite gestanden. Viele haben sich bereiterklärt, die Pflege selbst zu übernehmen“, so Karin Ziehrock. Mehr als 100 Igel wurden seit dem Treffen im Februar 2011 von den im ganzen Kreisgebiet mitwirkenden „Igel-Eltern“ versorgt. Seit vielen Jahren arbeitet die Igelstation mit der Tierklink Uetersen zusammen. Tierarzt Dr. van Wees war zu dem diesjährigen „Igel-Eltern-Treffen“ gekommen und beantwortete Fragen zur Pflege und Ernährung der Igel unter menschlicher Obhut. Zum ersten Mal bei einem „Igel-Eltern-Treffen“ waren Anja Habedank und Mario Krohn aus Bönningstedt. Sie hatten kurz vor Weihnachten in ihrem Garten einen Igel, der Hilfe benötigte, entdeckt, Kontakt zu Marion Gottschalk aufgenommen und ihr den Igel zur Pflege gebracht. Nun wollen sie selbst mitwirken. Seit drei Jahren sind George und Mandy Rehn aus Holm „Igel-Eltern“. Sie haben sogar ihre Garage umgebaut, um dort aktuell vier Igel zu versorgen und zu überwintern. Unter www.mandys-igelseite.de teilen sie ihre Erfahrungen mit. Karin Ziehrock freut sich über jedes neue Mitglied in dem Netzwerk. Ihr Dank richtet sich auch an die Sponsoren, die mit Futter- oder Geldspenden oder durch die Bereitstellung von Kästen, in denen die Igel überwintern können, zum Funktionieren des Netzwerkes beitragen.

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