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Sicherheitspolitik : Wie geht es 2014 weiter in Afghanistan?

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik und der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr wollen die Diskussion zur deutschen Außen- und Sicherheitspolitik gemeinsam vermehrt in die breite Öffentlichkeit tragen.

Aus diesem Grund laden die Vertreter beider Organisationen Interessierte zu einer öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung ein, die am Mittwoch, 23. Oktober, im „Berliner Zimmer“ des Parkhotels Rosarium an der Berliner Straße 10 stattfindet. Der Abend beginnt um 19 Uhr.

Das Vortragsthema lautet „Afghanistan – multidimensionale und subjektive Bewertung der Zukunft des Landes nach 2014“. Referent ist Björn Schreiber, Kapitänleutnant d.R., studierter Erziehungswissenschaftler und Kommunalpolitiker in Uetersen.

Schreiber trat im Jahre 2001 in die Bundeswehr ein und absolvierte anschließend ein Studium der Erziehungswissenschaften. Nach Verwendungen als Wachoffizier auf Schnellbooten, erfolgte 2010 ein Wechsel zu CIMIC (civil-military-cooperation). Nach drei Auslandseinsätzen (UNIFIL Januar bis April 2009, ISAF – Mazar-e Sharif - Januar bis April 2010, ISAF – Kunduz – Juli 2011 bis Januar 2012). Die Dienstzeit für Schreiber bei der Truppe endete 2012. Derzeit ist der Uetersener eingeschriebener Student der Friedens- und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg.

Der stufenweise Abzug aus Afghanistan ist nicht mehr zu verleugnen: Medienberichte über den Abzug sowie die bedrohten lokalen Helfer sind allgegenwärtig. Feldlager (Feyzabad, OP North, Kunduz) sind übergeben oder stehen kurz davor.

Wie aber stehen die Chancen, dass Afghanistan 2014 in eine friedvolle, prosperierende Zukunft steuert? Kapitänleutnant Schreiber wird keine Prognose abgeben, aber Chancen und Risiken gegenüberstellen. Dabei wird er seine subjektive Sichtweise kundtun und versuchen, alle Aspekte der afghanischen Gesellschaft mit einzubeziehen. Dabei sollen auch unangenehme Sichtweisen nicht unterschlagen werden. Der Eintritt ist frei, eine Diskussion im Anschluss an das Referat ist erwünscht. Referent und Veranstalter freuen sich auf einen lebhaften Abend.

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erstellt am 24.Sep.2013 | 21:42 Uhr

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