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Uetersener Nachrichten

22. August 2017 | 22:55 Uhr

Gesundheitswissen : Wider die Volkskrankheit

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Osteoporose gilt mittlerweile als Volkskrankheit. In Deutschland sind etwa 7,8 Millionen Menschen über 50 Jahre von einer starken Minderung der Knochendichte betroffen. In erster Linie leiden darunter Frauen, 6,5 Millionen insgesamt. Bei Männern dagegen tritt Osteoporose im Vergleich deutlich seltener und erst mit zunehmendem Alter auf.

„Osteoporose ist aber kein Schicksal, das man einfach hinnehmen muss. Es gibt gute Strategien, der Krankheit vorzubeugen beziehungsweise ihre Folgen abzumildern“, erklärt der Chefarzt der Regio-Rehazentren, Matthias Bögershausen. „Im Rahmen des Osteoporose-Tages informieren wir über die Krankheit, stellen Behandlungsmethoden vor und geben wertvolle Ratschläge zur Prävention.“

Von 10 bis 14 Uhr werden am Sonnabend, 18. Oktober, die Türen des Rehazentrums der Regio-Klinik in Pinneberg (hinter dem Klinikum) geöffnet sein. Auf dem Programm stehen fünf Vorträge, die verschiedene Aspekte der Krankheit beleuchten. Zum Auftakt um 10 Uhr gibt Matthias Bögershausen unter dem Titel „Osteoporose – Was Sie schon immer darüber wissen wollten“ einen generellen Überblick über die Osteoporose und stellt ausführlich medikamentöse Therapien vor.

Durch die Abnahme der Knochendichte steigt das Risiko von Knochenbrüchen. Bereits geringe Belastungen können die Knochen von an Osteoporose erkrankten Menschen brechen lassen. Gefährdet sind vor allem Unterarme und Hüften. Welche aktuellen operativen Konzepte zur Verfügung stehen, um entsprechende Frakturen gut zu versorgen, stellt Florian Mayer, Oberarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie ab 10.45 Uhr vor.

Neben Hüft- und Unterarmfrakturen sind auch Brüche der Wirbelsäule nicht selten. Insbesondere Brust- und Lendenwirbeln droht Gefahr. Kommt es zu einem Bruch, können starke Schmerzen und Auswirkungen auf die Organfunktion die Folge sein. In welchen Fällen dann eine Operation sinnvoll ist, erklärt in ihrem Vortrag ab 11.30 Uhr die Fachärztin am Wirbelsäulenzentrum der Regio-Klinik in Wedel, Verena Kutz.

Die richtige Ernährung spielt bei der Prävention und Therapie vieler Krankheiten eine Rolle. Das gilt auch für die Osteoporose. Die Diplom-Ökotrophologin Silke Bornhöft klärt in ihrem Vortrag auf, welche Ernährung hilfreich bei und gegen die Abnahme der Knochendichte ist. Ein guter Schutz gegen Knochenbrüche ist eine stabile Haltung und eine kräftige Muskulatur. Wer fit ist, stürzt seltener und verringert sein Risiko, sich dabei Knochen zu brechen. Eine kräftige Muskulatur kann aber auch Belastungen abfedern. Welchen Wert der Muskelaufbau für die Knochenstabilität hat, erfahren die Besucher des Osteoporosetages um 13.15 Uhr in dem Vortrag vom Diplom-Sportlehrer Andreas Gentzel.

„Die Zahl und die Art der Vorträge belegt die hohe Expertise, die wir in der Regio-Klinik bei der Behandlung der Osteoporose und ihrer Folgen haben“, sagt Geschäftsführer Philipp Schlösser und ergänzt: „Die Besucher erwartet ein qualitativ hochwertiges und sehr vielseitiges Informationsprogramm. Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen Rede und Antwort und freuen sich auf zahlreiche Besucher.

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erstellt am 17.Okt.2014 | 17:46 Uhr

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