zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

17. August 2017 | 20:06 Uhr

Baubeginn : „Wichtiger Standortfaktor“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit einem traditionellen Ersten Spatenstich haben die Bauarbeiten für die Neugestaltung des Wedeler Hafens offiziell begonnen. Auf einem rund 23 Hektar großen Gelände um den Stadthafen soll ein Ort für Freizeit, Naherholung und Sport geschaffen werden. An den Gesamtkosten von rund 16,6 Millionen Euro beteiligen sich die Europäische Union, der Bund und das Land Schleswig-Holstein mit gut 9 Millionen Euro. Es handelt sich um Gelder aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft (7,4 Millionen Euro) sowie um Mittel aus der Städtebauförderung, die der Bund und das Land jeweils in Höhe von gut 880000 Euro zur Verfügung stellen.

Innenminister Andreas Breitner sieht in der Wiederbelebung des Stadthafens einen unverzichtbaren Beitrag, um Wedel als Wohn- und Lebensort noch attraktiver zu machen. „Das Projekt ist ein wichtiger Standortfaktor für Unternehmen“, sagte Breitner. Es verbessere die Chancen für die Ansiedlung neuer Arbeitsplätze. Wedel werde städtebaulich insgesamt aufgewertet. „Wir müssen die Zentren und Plätze unserer Städte so gestalten, dass sich die Menschen dort wohlfühlen“, sagte der Minister. Es gebe nach wie vor viele Entwicklungsmöglichkeiten, an deren Verwirklichung das Innenministerium mit Hilfe der Städtebauförderung mitwirken könne. Im Rahmen des Projekts Stadthafen soll das Hafenbecken um etwa 60 Meter verkürzt und um 30 Meter verbreitert werden. Indem das Hafenbecken teilweise verfüllt wird, entsteht ein neuer Hafentorplatz. Die Hafenzufahrt bekommt eine begehbare Quermole, um den Sedimenteintrag zu verringern und den Schwellschutz zu verbessern. Außerdem soll das neu geschaffene Grundstück am Hafenkopf privatisiert werden. Für diese hoch attraktive Stelle ist daneben die Ansiedlung eines Hotels oder eines hochwertigen Bürogebäudes geplant. Der neue Stadthafen soll als Sport- und Freizeithafen genutzt werden.

In das Zukunftsprogramm Wirtschaft fließen zwischen 2007 bis 2013 rund 704 Millionen Euro für die wirtschafts- und regionalpolitische Förderung in Schleswig-Holstein. Davon kommen rund 370 Millionen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und rund 208 Millionen aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Dazu kommen ergänzende Landesmittel in Höhe von rund 122 Millionen Euro.

zur Startseite

von
erstellt am 12.Sep.2013 | 18:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert