zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

22. Oktober 2017 | 03:31 Uhr

Rettungsschwimmen : Wettkämpfe en masse

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Weltmeisterschaften sind kaum vorbei, da stehen schon wieder neue Herausforderungen für die Rettungssportler der DLRG Region Uetersen an. Bereits Mitte Oktober fand in Halle/Saale der traditionsreiche „Salzpokal“ statt, an dem auch vier Aktive des Vereins aus der Rosenstadt teilnahmen.

shz.de von
erstellt am 30.Okt.2014 | 20:54 Uhr

Matthias Krause schwamm wenige Wochen nach seinem WM-Titel bei den Masters erfolgreich in der offenen Klasse mit und stellte über 100 Meter Retten mit Flossen sogar eine neue persönliche Bestzeit auf. Für Christian Tügel lief es nun nach einer eher enttäuschenden Weltmeisterschaft in Halle/Saale schon wieder deutlich besser: „Vor allem seine Zeit über 50 Meter Retten lässt für die kommenden Wochen hoffen“, sagte Krause, der zugleich Pressewart der Uetersener Rettungssportler ist.

Für die wohl größte Überraschung sorgte die ehemalige Nationalmannschaftsathletin Stefanie Schoder, die den Vorkampf in Halle souverän bestritt und sich damit sicher für das Finale qualifizierte. Hierfür wurde ihr ihre Paradedisziplin, 100 Meter Lifesaver, ausgelost – jene Strecke, auf der Schoder 2010 bereits Militärweltmeisterin wurde. Die Uetersenerin nutzte die Gunst der Stunde, setzte sich gegen aktuelle Nationalmannschafsathletinnen durch und gewann den „Salzpokal 2014“.

Der Lohn für die drei genannten Uetersener Sportler/ innen: Sie wurden in die Landesauswahl für den Ende November stattfindenden „Deutschlandpokal“ berufen. Weil zuvor auch schon Sebastian Engel nominiert worden war, frohlockte Krause: „Damit stellt die Region Uetersen vier der zehn Sportler für die diesjährige Landesauswahl!“ In der Staffel belegte Schoder in Halle zudem gemeinsam mit ihrer Teamkameradin Katharina Stephan, die nach längerer Verletzungspause langsam aber sicher zu ihrer alten Stärke zurückfindet, den hervorragenden zweiten Platz.

Bereits am nun anstehenden Wochenende 1./2. November finden in Heidenheim an der Brenz (Baden-Württemberg) die Deutschen Meisterschaften statt. Während die starken Sportler aus der offenen Klasse ihren Start aus beruflichen Gründen leider absagen mussten, wird mit der amtierenden Landesmeisterin Alina Kernchen immerhin eine Aktive von der DLRG Region Uetersen in den Süden reisen. Für die junge Sportlerin ist es der erste Start auf einer so großen Bühne. „Die Konkurrenz ist groß – dennoch ist es ihr Ziel, möglichst dicht an die Top-Zehn heranzuschwimmen“, so Krause. Vor Ort wird Alina Kernchen von ihrer Trainerin Katharina Schankin betreut. „Der Verein drückt ihr fest die Daumen“, betonte Krause abschließend.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert