Klaus-Groth-Schule : Wettbewerb - jede Stimme zählt

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Mit ihrer seit sieben Jahren bestehenden Patenschaft über die Liether Kalkgrube und dem Lernen und Forschen in diesem artenreichen „Klassenzimmer im Grünen“ hat sich die Klaus-Groth-Schule an der Ausschreibung für den Bürgerpreis des Deutschen Naturschutzpreises beworben.

shz.de von
17. Oktober 2012, 20:36 Uhr

Das Projekt der Schulpatenschaft und das Vorhaben der Biologie- und Physiklehrerin, in einer Arbeitsgemeinschaft mit Schülern für Schüler ein Bestimmungsbuch mit Fotos, Zeichnungen und kurzen Texten zur Flora und Fauna in dem Naturschutzgebiet Liether Kalkgrube zu erstellen, hat die Expertenkommission für die Auslobung des Bürgerpreises des Deutschen Naturschutzpreises aufhorchen lassen. Die Kommission hat die Klaus-Groth-Schule von 184 Bewerbern unter die besten 50 Projekte gewählt.

„Die endgültige Auswahl erfolgt über eine Internetabstimmung, die bis zum 28. Oktober läuft“, berichtet Karen Strenge. Die Biologie- und Physiklehrerin hatte die Bewerbung eingereicht und ist an der Schule für die Patenschaft über die Liether Kalkgrube und die dort in Zusammenarbeit mit der Kulturgemeinschaft erfolgenden Veranstaltungen wie Tage der Artenvielfalt, Findlingsreinigungen, Führungen und Naturschutzpflegemaßnahmen zuständig. Die Abstimmung für den Bürgerpreis des Deutschen Naturschutzpreises erfolgt unter www.deutscher-naturschutzpreis.de.

Der Deutsche Naturschutzpreis ist eine gemeinsame Initiative des Bundesamtes für Naturschutz und Jack Wolfskin. In diesem Jahr steht der Wettbewerb, der Projekte des Naturerlebnisses, der Naturbildung und des Naturschutzes fördert, unter dem Motto „Stadt braucht Natur“.

Die engagierte Lehrerin Karen Strenge und ihre naturbegeisterten Mitstreiter aus dem Kollegium und den verschiedenen Klassenstufen der Klaus-Groth-Schule würden sich natürlich freuen, wenn ihre Schule mit dem Bestimmungsbuch-Projekt am Ende der Online-Abstimmung zu den 20 Preisträgern gehört. Denn das dann zu erwartende Preisgeld in Höhe von 2000 Euro würde für die Herstellungs- und Druckkosten des geplanten Buches verwendet.

„Die Handhabung von Bestimmungsbüchern, die im Handel erhältlich sind, ist für viele Schüler recht kompliziert. In unserem Bestimmungsbuch von Schülern für Schüler sollen mit Zeichnungen, Fotos und kurzen Texten die am häufigsten in der Kalkgrube vorkommenden Arten aufgeführt werden und vor allem jüngeren Schülern bei Exkursionen durch das Naturschutzgebiet zum eigenen Entdecken und Vergleichen zur Verfügung gestellt werden“, betont Karen Strenge.

Mit Sechstklässlern hat sie bereits Bestimmungsblätter erarbeitet. In dieser Art soll auch das Bestimmungsbuch angelegt werden.

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