Hallenfussball : Werder gewinnt FCU-Turnier

3328676_800x636_4efcbe12afe7e.jpg

Am Mittwoch richteten die C-Juniorinnen des FC Union Tornesch ihr Hallenturnier um das „Mein Tullia-Masters 2011“ aus.

shz.de von
29. Dezember 2011, 20:21 Uhr

Von 10 Uhr bis 19 Uhr rollte in der Neuen KGST-Halle an der Klaus-Groth-Straße der Ball. Während die FCU-Mädchen die Gruppe A auf Platz zwei hinter ihrem Verbandsliga-Rivalen Hamburger SV (sieben Punkte) abschlossen, gewannen der SV Werder Bremen und der 1. FC Lübars/Hertha BSC Berlin ihre Gruppen jeweils mit der optimalen Ausbeute von neun Zählern. Die Bremerinnen glänzten dabei mit körperlicher Robustheit und Zweikampfstärke – wohl auch, weil sie sich im Liga-Alltag in der C-Junioren-Kreisklasse regelmäßig mit Jungen-Mannschaften messen!

Schnell waren die Werder-Mädchen in der Halle als Favorit auf den Turnier-Sieg ausgemacht worden – doch im Viertelfinale gerieten sie ins Straucheln. Gegen den FSV 02 Schwerin, den die Tornescherinnen in ihrer Gruppe mit 2:1 besiegt hatten, stand es nach einer Viertelstunde 1:1 (Giovanna Hoffmann traf dabei für Werder). Im fälligen Neunmeterschießen parierte die SVW-Torhüterin Melanie Wimmer einen Schweriner Schuss, während die Bremerinnen Karla Kedenburg, Denise Seekamp und Amma Love Konama allesamt trafen. Auch im Halbfinale musste das Team von der Weser das Neunmeter-Glück bemühen: Gegen Lübars/Hertha BSC war in der regulären, 15-minütigen Spielzeit kein Tor gefallen; im fälligen Neunmeterschießen zielten zunächst beide Teams jeweils einmal vorbei und trafen zweimal. Nach dem zweiten Fehlschuss von Lübars gelang Bianca Becker der 3:2-Siegtreffer für die Bremerinnen.

Der Hamburger SV hatte derweil im Viertelfinale den Titelverteidiger TSG Ahlten entthront: Nach einer 2:0-Führung der „Rothosen“ verkürzte das Team aus Niedersachsen zwischenzeitlich, doch das dritte HSV-Tor entschied die Partie. In einem spektakulären Halbfinale gewannen die HSV-Mädchen dank eines Doppelschlages nach einem 1:2-Rückstand mit 3:2 gegen das zweite Team von Holstein Kiel. So kam es im Finale zum Duell zwischen Werder Bremen und den HSV-Mädchen, denen in der gut gefüllten Halle die größeren Sympathien zuflogen. Doch die Bremerinnen gingen bereits nach 15 Sekunden durch Nadine Lohmann in Führung; nach dem schlimmen Fehlpass einer HSV-Spielerin erhöhte Konama auf 0:2. Der Anschlusstreffer der Hamburgerinnen sorgte für großen Jubel unter den Zuschauern, das kurz darauf folgende 1:3 von Selina Pauls für Ernüchterung. In der Schlussminute schraubte Becker das Ergebnis durch zwei weitere Tore noch auf 1:5 in die Höhe.

Bei der folgenden Siegerehrung dankte Turnier-Organisator Sven Hege allen teilnehmenden Teams und lud sie bereits zur Neuauflage im nächsten Winter ein.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert