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Uetersen : Werden die Kita-Gruppen wieder größer?

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In Uetersen werden wieder mehr Kinder geboren. Die Politik denkt nun über eine Erhöhung der Gruppenstärke von 20 auf 22 nach.

Uetersen | In der Rosenstadt werden wieder mehr Kinder geboren. Waren es 2014 noch 116 Mädchen und Jungen, hat es im vergangenen Jahr 155 Geburten gegeben. Das hat zur Folge, dass der Bedarf an Krippen- und Kita-Plätzen steigt.

Die Politiker haben reagiert und im Hauptausschuss beschlossen, dem Bildungsausschuss zu empfehlen, im Elementarbereich (Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren) über eine Erhöhung der Gruppenstärke von 20 auf 22 zu beraten.

Die Gruppengrößen wurden erst gesenkt

Das wird das Gremium am 16. Februar wohl auch tun. Erst vor wenigen Monaten wurden die Gruppengrößen von 22 auf 20 gesenkt. Damals im guten Glauben, dass sich die Lage zumindest im Elementarbereich entspannen werde. „Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln“ − aufgrund des von den Eltern artikulierten Bedarfs geht es nun wieder genau andersherum.

Zudem wird sich der Bildungsausschuss ab 19 Uhr im Ratssaal mit den Ergebnissen eines Prüfauftrages befassen. Der Hauptausschuss hatte den Auftrag an die Verwaltung Ende des vergangenen Jahres formuliert: Es sollten Gespräche mit allen Kitas in Uetersen sowie mit den Kita-Trägern der Umlandgemeinden mit dem Ziel geführt werden, die Bereitschaft zur Schaffung weiterer Krippen- und Elementarplätzen zu erfragen. Die Antworten liegen jetzt vor und bilden einen Teil der Vorlage. Ermittelt wurde unter anderem, dass sich die Kindertagesstättenleitung der „Christuskirche“ vorstellen kann, eine naturnahe Krippengruppe zu eröffnen. 

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erstellt am 09.Feb.2017 | 11:55 Uhr

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