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Uetersener Nachrichten

22. September 2017 | 22:54 Uhr

Verkehrsplanung : Werben für die A 20

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Dass man sich in Wirtschaftskreisen einig über die Notwendigkeit der erweiterten A20 ist, dürfte niemanden überraschen. Und um das Ziel voranzutreiben, machte sich nun eine Delegation von Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung auf den Weg nach Berlin, um dort ein sogenanntes „Positionspapier Verkehr“ an diverse Politiker und Staatssekretäre zu übergeben.

shz.de von
erstellt am 11.Apr.2014 | 22:46 Uhr

Eingeladen hatte hierzu die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg mbH (WEP). Gemeinsam wollte man in Berlin die Botschaft überbringen, dass die zeitnahe Fertigstellung der A20 sowie der Bau einer Elbquerung bei Glückstadt wesentliche Voraussetzungen sind, um die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu stärken. Der Einladung der WEP folgten unter anderem Landrat Oliver Stolz, der Vorsitzende des Kreisausschusses für Wirtschaft, Regionalentwicklung und Verkehr, Jörn Kruse sowie die Ausschussmitglieder Helmuth Ahrens und Jasper Plambeck. Gemeinsam mit den beiden Kreis Pinneberger Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann und Ole Schröder sowie Vertretern der Kreis Pinneberger Unternehmerschaft informierte man sich daneben auch über den aktuellen Planungsstand zur A 20.

In Gesprächen wurde deutlich, wie wichtig der Ausbau der Infrastruktur für die regionale Wirtschaft insbesondere in Schleswig-Holstein, aber auch in Hamburg und Niedersachsen ist. Denn es geht durchaus nicht nur um den Weiterbau der A20, wenngleich diese Massnahme auf dem Wunschzettel ganz oben stehen dürfte: Auch der Ausbau der Bundesstraße 5 ist Bestandteil des Papiers. Außerdem machte man deutlich, dass der Schienenverkehr aufgrund von eingleisigen und nicht elektrifizierten Streckenabschnitten an seine Kapazitätsgrenzen gelangt sei. Daher wolle man sich in Zukunft für den Ausbau verschiedener Streckenabschnitte einsetzen, um sowohl Touristen-, als auch Pendlerströme besser bewältigen zu können. Weitere Themen sind der Radverkehr, der Schiffsverkehr, insbesondere der Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals, und die Luftfahrt. Das Positionspapier „Verkehr“ ist abrufbar unter: www.wep.de

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