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„Maikes schwarzes Schaf“ : Wer will zum Fernsehen?

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Im Vordergrund dürfte die Region nicht stehen, wohl aber für viele schöne Motive im Hintergrund genutzt werden. Im Sommer soll in der Haseldorfer und der Seestermüher Marsch der öffentlich-rechtliche Fernsehfilm „Maikes schwarzes Schaf“ gedreht werden.

shz.de von
erstellt am 08.Jun.2015 | 19:44 Uhr

Bei der Arbeit können die Menschen aus der Region einen kleinen Blick hinter die Kulissen der Fernsehmacher wagen. Die Berliner „Sabotage Films“, die die Komödie für die ARD-Tochter Degeto produziert, sucht Komparsen und Statisten. Erstgenannte haben übrigens geringfügig individuelle Rollen, manchmal auch etwas Text. Der Statist steht am Rande oder im Hintergrund des Geschehens. Er greift nicht in die eigentliche Handlung ein.

Wer sich bewerben möchte, kommt am Sonnabend, 13. Juni, in den Haseldorfer Hof. Das Casting findet zwischen 15 und 18 Uhr statt. Die Filmemacher fotografieren die Interessenten und nehmen die Kontaktdaten auf. Gesucht werden Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren sowie Erwachsene.

Wer an diesem Termin keine Zeit hat, muss die Filmträume nicht aufgeben. Er kann sich per E-Mail an komparsen@sabotage-films.de wenden. Er muss allerdings ein Foto anhängen sowie Adresse und Telefonnummer angeben. Die Dreharbeiten sind vom 5. Juli bis 7. August geplant. Die Story: Vor zwölf Jahren hat Maike (30) Füdrum ihr Heimatdorf in Norddeutschland, verlassen und seither keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter Inge (66) gehabt. Nun steht sie unangemeldet mit ihren beiden Kindern Jasper (11) und Luise (7) bei Inge vor der Tür. Ein schwarzes Schaf haben sie auch mitgebracht.

Da Jasper unbedingt seinen Vater kennenlernen möchte, will Maike für ein paar Tage ihr Zelt in Inges Garten aufbauen, um ihm das zu ermöglichen. Doch leichter gesagt, als getan! Denn es kommen drei Männer in Frage, die alle von ihrem Glück noch gar nichts ahnen.

Regie führt Till Franzen, der bereits für „Heiter bis tödlich - Morden im Norden“ sowie mehrere Folgen von „Großstadtrevier“ arbeitete, die im Ersten Programm zu sehen waren. Sabotage Films charakterisiert sich selber als „unabhängiges, inhabergeführtes, mittelständisches Unternehmen“, das sich auf „publikumsaffine und gleichzeitig besondere Projekte“ konzentriert.

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