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Etzer Bund : Wer „malt“ die Kornkreise ins Feld?

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wie sind die Kornkreise ins Feld gekommen? Waren tatsächlich Aliens am Werk? Oder hat der Knecht seine Finger im Spiel? Der „Etzer Bund“ lädt ein, diese Fragen auf das Unterhaltsamste zu klären. Das Theaterensemble des unternehmungslustigen Vereins feiert am Freitag, dem 15. April, die Premiere des plattdeutschen Theaterstücks „Hexensommer“. Der Vorhang hebt sich um 20 Uhr im „Etzer Bund“-Haus in der Wedeler Caussee 21 in Appen-Etz. „In diesem Jahr haben wir uns für ein besonders lustiges und mystisches Stück entschieden“, sagte Regisseurin Edda Fankhänel-Knop, die ihren Schauspieler auch als „Toseggersch“ zur Seite steht.

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erstellt am 05.Apr.2016 | 20:48 Uhr

In dem Dreiakter von Petra Blume steht Landwirt Manfred Behn (gespielt von Michael Lange) im Mittelpunkt. Er droht pleite zu gehen und sieht sich zusätzlich den Machenschaften „böser Geister“ ausgesetzt. Kornkreise, die in seinem Getreidefeldern wie aus dem Nichts aufgetaucht sind, könnten das endgültige Aus seines Hofes bedeuten, denn die Versicherung weigert sich zu zahlen. Kann das „himmlische Wesen“, das plötzlich in seinem Haus auftaucht, ihm helfen? Welche Rolle spielt Anna Delfs (Christine Neermann), die Nachbarin, die auf seinem Land gern einen Golfplatz und einen Reiterhof errichten möchte? Mitwirkende sind ferner Nicole Gätjens, Hermann Rütz, Brigitte Belger und Sören Fankhänel. Hinter den Kulissen wirken die Bühnenbildner Lothar Bremer, Petra Müller und Michael Orzesek sowie die Techniker Wolfgang Fluhr und Tobi Walther mit. Die Proben für „Hexensommer“ stecken in der heißen Phase. Zweimal wöchentlich kommt die Truppe zusammen. „In eineinhalb Wochen muss schließlich alles sitzen“, sagt Regisseurin Fankhänel-Knop. Sie ist ganz zufrieden: „Die Laiendarsteller haben ihren Text schon gut gelernt. Jetzt wird an den Feinheiten gearbeitet.“ Die Mitglieder vom „Etzer Bund“ sind eine eingeschworene Gemeinschaft. „Neue Gesichter“, Leute, die Lust haben sich einzubringen, mitzuhelfen und Theater zu spielen, sind aber jederzeit willkommen. „Durch das Theaterspiel hat man unendlich viele Möglichkeiten, Neues kennenzulernen“, sagt Allrounderin Fankhänel-Knop. Darüber, welches Stück aufgeführt werden soll, wird gemeinsam entschieden. Weitere Aufführungen von „Hexensommer stehen am Sonnabend, dem 16. April, um 20 Uhr, am Sonntag, dem 17. April, um 17 Uhr und am Freitag, dem 22. April, um 20 auf dem Spielplan. Der Kartenvorverkauf hat begonnen. Interessenten können sich unter der Mailadresse festausschuss@etzer-bund.de Tickets zum Preis von sieben Euro reservieren. Mehr Informationen finden Interessierte unter: www.etzer-bund.de

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