DGB-Mai-Kundgebung : Wer kommt, braucht Arbeit

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Unter dem Motto „Die Arbeit der Zukunft gestalten wir“ haben rund 200 Menschen am gestrigen „Tag der Arbeit“ für mehr Solidarität auf dem Arbeitsmarkt demonstriert. Sie waren dem Aufruf des DGB-Verbandes Region Unterelbe gefolgt. Auf ihrem Weg vom Haus des Deutschen Gewerkschafts- bundes (DGB) in der Elmshorner Schulstraße in die Innenstadt machten sie mit Parolen und Ratschen auf sich aufmerksam.

shz.de von
01. Mai 2015, 18:55 Uhr

Die zentrale Kundgebung an der auch Bundes-, Landes- und Kreispolitiker teilnahmen, fand auf dem Alten Markt statt. „Als Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter stehen wir für das Recht auf Arbeit und Ausbildung. Wir stehen für Solidarität und gegen Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit und dumpfen Nationalismus“, sagte Hauptredner Olaf Schwede vom DGB Bezirk Nord. „Wer zu uns kommt, braucht Arbeit und Ausbildung. Jeder Mensch hat die Chance verdient, sich mit seiner eigenen Hände Arbeit etwas aufzubauen“, ergänzte er.

Stellvertretender Bürgermeister Ulrich Lenk, der die Grüße der Stadt übermittelte, bekräftigte: „Wir können es uns erlauben, Menschen aufzunehmen.“ Als „echtem Arbeiterkind“ gratulierte Peter Albrecht vom DGB-Ortsverband Wedel Irmgard Jasker. Die Wedelerin, die sich in der Friedenswerkstatt Wedel und dem Friedensnetzwerk Pinneberg engagiert und die per Megaphon unter anderem „Gleichen Lohn für gleiche Arbeit“ gefordert hatte, feierte am Aktionstag ihren Geburtstag. Albrecht überreichte ihr unter dem Beifall der Anwesenden einen Blumenstrauß. Für die Unterhaltung aller sorgte die „Oma Körner Band“.

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