Wahl : Wer hilft dem Seniorenbeirat?

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Der Seniorenbeirat dünnt aus! Beziehungsweise hat eine „kritische Größe“ erreicht, ab der eine ganzheitliche Arbeit nicht mehr möglich ist. Das wurde während der jüngsten Sitzung des Gremiums im Rathaus deutlich. Am Montagnachmittag fanden sich Vorsitzender Uwe Staack, Traute Zocholl und Erika Thoms zur Zusammenkunft im Rathaus ein. Dort trafen sie auf eine breite Zuhörerschaft, sodass die Chance genutzt wurde, für die Sache, die Seniorenarbeit in Uetersen, Partei zu ergreifen und zu werben.

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24. Juni 2014, 21:30 Uhr

Zu dritt werde man nicht mehr weitermachen, stellte der Vorsitzende klar. Obwohl die Arbeit allen viel Spaß mache. Aber sie sei zu umfangreich für sechs Schultern. Der Kreis, beziehungsweise die Mitarbeit im Kreisseniorenbeirat, komme schon jetzt zu kurz. Und auch vor Ort könne viel mehr bewegt werden, fände man noch Kandidaten für die in diesem Jahr anstehende Wahl.

Neun Mitglieder sollten es schon sein, zumindest fünf. Aber auch dieses Vorhaben sei derzeit nicht gewährleistet. In der Vergangenheit habe man diesbezüglich alles versucht. Habe geworben, was das Zeug halte. Es habe nicht gefruchtet. Dabei, so Staack, gebe es in Uetersen fast 30 Prozent Senioren. Also Männer und Frauen, die kandidieren könnten. Und die durchaus etwas bewegten. Barrierefreiheit in der Rosenstadt sei ein wichtiges Thema dabei. Und Überquerungshilfen. Der Seniorenbeirat setze sich für die Belange der älteren Generation ein, habe Antrags- und Mitspracherecht in den Gremien der Stadt. Und weil man sehr überzeugend arbeite, treffe man bei den Politikern in der Regel auch auf Verständnis.

Der Appell von Uwe Staack stieß auf spürbares Interesse zumindest eines Besuchers, der eifrig nachfragte.

Doch es sollen weitere Interessierte für die Wahl im Herbst gefunden werden. Wer hilft dem Seniorenbeirat? Diese Frage steht im Raum, Uwe Staack (04122/43622) freut sich jetzt auf viele diesbezügliche Antworten. Damit die Seniorenarbeit auch in den nächsten Jahren fortgesetzt werden kann.

Und auch das überaus gut angenommene Seniorenkino, eine Zusammenarbeit mit den Betreibern des Burg-Kinocenters und dem Seniorenbeirat.

Traute Zocholl übernahm es während der Sitzung, auf den aktuellen Beitrag morgen um 15 Uhr hinzuweisen. Dann ist der Film „Der Medicus“ zu sehen. Er beschreibt den Werdegang des neunjährigen Rob, der in London als Waise aufwächst, sich für die Heilkunst interessiert und schließlich von einem berühmten Medicus im Orient ausgebildet wird. Die Zuschauer begleiten den Heranwachsenden auf seiner abenteuerlichen Reise. Der Film basiert auf dem Roman-Bestseller von Noah Gordon. Das Buch wurde allein in Deutschland mehr als sechs Millionen Mal verkauft.

Das Seniorenkino kostet vier Euro Eintritt. Auch während dieses Filmnachmittages besteht Gelegenheit, sich über die Arbeit des Beirats informieren zu lassen; Vertreter des Vorstands sind anwesend. Willkommen sind jedoch nicht ausschließlich Senioren. Die Kinovorstellung kann grundsätzlich von jedem Interessierten besucht werden.

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