Diakoniestation Uetersen : Wenn Vergesslichkeit zur Krankheit wird

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Eine Demenz ist ein Defizit in kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten. Dieses führt zu einer Beeinträchtigung sozialer und beruflicher Funktionen und geht oft mit einer diagnostizierbaren Erkrankung des Gehirns einher (Alzheimer). Vor allem sind das Kurzzeitgedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache und die Motorik betroffen. Demenz wird zunehmend diagnostiziert. Insbesondere allerdings deshalb, weil die Menschen älter werden.

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04. März 2013, 22:11 Uhr

Vergesslichkeit im Alter ist ein Thema, das berührt. Vom 18. bis 21. März widmet sich die Diakoniestation Uetersen dieser Thematik und bietet eine Projektwoche „Demenz“ an. Die Nachmittage beginnen jeweils um 14 Uhr, der Eintritt ist stets frei. Um eine Anmeldung wird bei der Diakonieschwester Maren Freundt, Leiterin der Station an der Jochen-Klepper-Straße, jedoch erbeten. Telefonisch ist die Einrichtung unter 04122/7744 erreichbar. Los geht es am 18. März mit einem Vortrag zur Ernährung. Jutta Lüdecke gibt Ernährungstipps für Menschen mit Demenz. Am 19. März ist Bianca Trebbin Vortragende. Sie informiert über das Krankheitsbild und Unterstützung bei der Alltagskompetenz. Am 20. März geht es um die gesetzlichen Regelungen. Referentin ist Maren Freundt.

Die Projektwoche endet am 21. März mit einem Vortrag von Rechtsanwalt Jörn Rademacher zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Zudem informiert er darüber, was beachtet werden muss, wenn Angehörige gesetzliche Betreuer werden wollen.

An allen vier Tagen bietet die Diakoniestation eine Betreuungsgruppe an, so können Teilnehmer des Vortrages ihre zu pflegenden Angehörigen gerne mitbringen. Der Uetersener Maler und pensionierte Architekt Werner Schulz präsentiert in den Veranstaltungsräumen der Diakoniestation Bilder zum Thema Sylt.

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