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Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 09:40 Uhr

Altstadtfest : Wenn Uetersener Engel feiern

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Bestens gelaunt waren die Organisatoren des 15. Uetersener Altstadtfestes am Sonnabendvormittag. Um 11 Uhr war das Altstadtfest eröffnet worden, das 15. in seiner Geschichte. Bestes Wetter war dem Publikum beschieden, das sich bereits zu so früher Stunde versammelt hatte, um zu hören und zu erleben, was Renate Paelchen, Klosterprobst Hubertus Graf von Luckner und Bürgermeisterin Andrea Hansen zu sagen hatten. Und das war eine ganze Menge. Von Luckner erinnerte an die Gründerzeit der Altstadtfeste und dankte den Ausrichtern und Ausstellern. Andrea Hansen sagte, dass es der Arbeitskreis Altstadtfest nicht leicht gehabt habe, das Fest in diesem Jahr zu organisieren. Ihr Dank galt denen, die es dennoch auf die Beine gestellt hatten, daher ganz besonders.

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erstellt am 25.Aug.2013 | 18:57 Uhr

Renate Paelchen vom Arbeitskreis dankte ihrerseits den vielen Helfern aber diesmal ganz besonders auch den Sponsoren aus der Privatwirtschaft. Und diesbezüglich habe es viele gegeben.

Von Uetersenern – für Uetersener“ – das Motto machte deutlich, woran erinnert werden sollte mit dem Fest rund um das Klostergelände. Nämlich an die Ortsgeschichte. 1234 wurde Uetersen als Flecken gegründet, seit fast 150 Jahren ist man Stadt. Aus der Zeit des finsteren Mittelalters angereist waren Söldner, Ritter und andere Männer in Kettenhemden, die ihre Lager am Burgplatz und rund um die Kirche aufgeschlagen hatten. Zeitlich später einzuordnen waren die Edelfräulein und Edelmänner, die zuweilen angetroffen werden konnten. Viele hatten sich schick „in Schale“ geschmissen und waren in historischem Gewand erschienen. Insbesondere diese Besucher waren es, die den Charakter des Festes durch eigenes Zutun unterstrichen.

Das 15. Altstadtfest, das gestern Abend mit einem Konzert des Uetersener Gospelchores „Adonai“ in der Klosterkirche zu Ende ging, wurde von vielen Veranstaltungen begleitet. So von einem Auftritt der Liekedeler, einem Konzert der Haseldorfer Liedertafel, einer Ausstellungseröffnung mit Bildern von Jürgen Strehl und Autorin Dagmar Seifert, die aus Büchern einer befreundeten Autorin las. Mit dabei waren das alte Uetersener Handwerk, viele „Handarbeiter“, die strickten, stickten, webten und klöppelten, Vereine und Verbände aus Uetersen und Umgebung sowie natürlich allerhand Schausteller, die für das leibliche Wohl der Besucher sorgten.

Im Schützenhaus an der Kuhlenstraße 2 konnten sich die Besucher am Jedermannschießen beteiligen, an der Engel-Apotheke zeigten Taekwon-Do-Sportler ihr Können. Jung und Alt wurde viel geboten. Dabei genoss der Bereich der Kultur und Kulturgeschichte eindeutig Vorfahrt. Auch das wurde von den Besuchern gewürdigt. Dahingehend grenzt sich das Altstadtfest bewusst zu anderen Volksfesten ab.

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