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Uetersener Nachrichten

26. Juli 2017 | 02:48 Uhr

Wenn Götter ins Fernsehen wollen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

AufführungTheater-Arbeitsgemeinschaft der Klaus-Groth-Schule begeisterte Publikum mit „Götter wie du und ich!“

Eigentlich sind Götter fast wie eine ganz normale Familie: Liebe, Neid und Eifersucht sind an der Tagesordnung, Intrigen werden gesponnen und Verbündete gesucht. In der olympischen Komödie „Götter wie du und ich!“ von Beate Haeckl gab die Oberstufen-Theater-Arbeitsgemeinschaft der Klaus-Groth-Schule (KGS) einen Einblick in den Alltag der griechischen Götter.

Da die Menschen die Götter nicht mehr achten und ehren, soll ein Fernsehfilm verhindern, dass sie in die totale Vergessenheit geraten. Göttervater Zeus, mit den Jahren schwerhörig geworden, seine stets wachsame und eifersüchtige Götterfrau Hera und die acht Götterkinder wollen sich von ihrer besten Seite zeigen. Doch stattdessen geben sie der Dokumentarfilmerin Jenny Pakula vor laufender Kamera ein anderes Bild, das so gar nicht mit dem Mythos der Familienbande der Olympier zusammenpasst. Viel Applaus bekamen die Schüler aus dem zehnten bis 13. Jahrgang, die unter der Regie der Lehrerinnen Karen Strenge und Gundula Kuik sowie dem ehemaligen KGS-Schüler Lasse Bohnsack das schwungvolle Stück mit viel Spielfreude zeigten.

In ihrer Freizeit hatten sie dafür gelernt, geprobt, die Bühne bestückt und die Requisiten zusammengestellt. Während des Schuljahres sei bei vielen Schülern eine Entwicklung zu sehen, so Karen Strenge: Das Spielen einer Rolle vor Publikum steigere das Selbstbewusstsein und gebe ihnen Selbstsicherheit, das gemeinsame Gruppenerlebnis fördere die Teamfähigkeit. Es brauchte noch einige Verwicklungen und Entwirrungen, bis Zeus und Hera sich wieder versöhnten, Hermes für seine Liebe zu Jenny seine Unsterblichkeit aufgab, der Feuergott Hephaistos, der bei den germanischen Göttern Asyl beantragt hatte, reumütig von seiner Familie im Olymp zurückgeholt wurde und der gute Ruf der Götter wiederhergestellt werden konnte. Die Bühnentechnik-AG setzte die Aufführung in das rechte Licht.

Besonders dankbar waren die Spielleiter für einen Gazevorhang, mit dem die raschen Ortswechsel im Stück dargestellt werden konnten. Ihn hatte der Schulverein für Theateraufführungen spendiert.

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