Ein Event mit Schulfestcharakter : Wenn ein Flohmarkt weit mehr als nur ein Flohmarkt ist

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Der Winterflohmarkt an der Rosenstadtschule, Grund- und Regionalschule der Stadt Uetersen, ist dabei, zur festen Tradition im Kanon der Uetersener Großveranstaltungen zu werden.

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25. November 2012, 19:11 Uhr

Am Sonnabend fand auf dem Pausenhof und im Schulgebäude die zweite derartige Veranstaltung statt. Und das unter sehr reger Beteiligung von Schülern, Eltern und Lehrern. Das freute insbesondere Schulleiter Wolfgang Balasus, der ebenfalls anwesend war.

Aber auch Bürgermeisterin Andrea Hansen zeigte sich glücklich darüber, dass die Schule so viel biete und dass alle Interesse zeigten. Andrea Hansen war nicht nur als Gast vor Ort. Sie betreute als Erste Vorsitzende des Vereins zur Förderung Uetersener Jugendprojekte zugleich den Stand des Vereins. Er war einer der 48 Verkaufsstände, die, überwiegend von Schüler- und Elternseite, aufgeschlagen wurden.

Die Bürgermeisterin fand Unterstützung in weiteren Vorstands- und Vereinsmitgliedern, die ebenfalls dafür warben, dem Nachwuchs innerhalb der Rosenstadt mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Am Stand des Vereins wurden diverse Werbeartikel verkauft, so Frühstücksbrettchen und T-Shirts für Kinder und Erwachsene, bedruckt mit dem Vereinslogo und flotten Sprüchen.

Dem Verein zur Förderung Uetersener Jugendprojekte ist es derzeit ein Hauptanliegen, ein Jugendcafé zu verwirklichen. Städtische Gelder stehen bislang dafür nicht zur Verfügung, daher ist die Privatinitiative jetzt verstärkt worden.

Wie Maren Plugowsky-Schmidt, Zweite Vorsitzende des Vereins, den UeNa gestern mitgeteilt hat, konnten beim Winterflohmarkt 193,08 Euro eingenommen werden. Sie kommen dem ausgewählten Projekt zugute. Insgesamt befinden sich auf dem Sonderkonto bereits mehr als 4000 Euro. Immer noch zu wenig für den Start, doch dennoch erfreulich. Der Winterflohmarkt ist eine Idee des Schulvereins. Natürlich nutzte auch er die Möglichkeit, die Kompetenzen der Schule vorzustellen, schließlich genießt das Thema Marketing an Schulen schon längst zumindest eine gewisse Bedeutung. Es kamen etliche, die sich für die Schule interessierten, weil sie Kinder in der vierten Jahrgangsstufe hatten. An der Rosenstadtschule weiß man: Eltern haben die Auswahl am Ort und in der Region. Und Schulen werden nur dann eine Zukunft haben, wenn sie den Kindern über den Unterricht hinaus etwas bieten.

Vernetzung, Kooperation und Partnerschaften sind daher schon lange fester Bestandteil an der früheren Gustav-Heinemann-Realschule. Auch das diesjährige Einbeziehen des Fördervereins beruht auf der Idee, bestehende Netzwerke auszubauen.

Viele Klassen beteiligten sich aktiv am Winterflohmarkt und verkauften Gebasteltes, Gebackenes oder Gekochtes. Und das entweder für einen guten Zweck oder zugunsten ihrer Klassenkasse. Viele Wünsche sind nur mithilfe von finanziellen Mitteln realisierbar, so besondere Erlebnisse bei Wandertagen oder Klassenfahrten. Wolfgang Balasus dankte den Mitgliedern des Schulvereins. Er sprach von einem sehr positiven Verlauf. „Wenn alle an einem Strang ziehen, dann wird das zu einem Erfolg.“ Eine solche Veranstaltung mit Schulfestcharakter sei geeignet, Schüler und Lehrer auch einmal außerhalb des Schulstresses zusammenzuführen.

Nicht nur für das leibliche Wohl der vielen Besucher war gesorgt. Auch das Unterhaltungs- und Showprogramm konnte sich sehen lassen, wobei unter anderem die Tanz-AG der Schule glänzte.

Der Schulverein konnte während des Winterflohmarktes eine namhafte Spende von Metallbau Bruhnsen aus Uetersen entgegennehmen. Farbige Impressionen finden Sie heute auf unserer Seite 8.

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