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Uetersener Nachrichten

12. Dezember 2017 | 08:12 Uhr

Vortrag : Wenn die Rosen blühen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Als ein voller Erfolg kann der jüngste Themenabend der Rosenfreunde Uetersen gewertet werden. Dr. Gert Müller, Vorsitzender des Fördererkreises der Rosenliebhaber, konnte den Leiter des bedeutenden Europa-Rosariums Sangerhausen, Thomas Hawel, begrüßen. Hawel studierte in Dresden-Pillnitz Gartenbau und ist Nachfolger der bekannten Rosenexpertin Helle Brumme.

shz.de von
erstellt am 29.Apr.2012 | 21:05 Uhr

Etwa 75 Gäste nahmen im Parkhotel Rosarium teil, nicht alle waren Mitglied bei den Rosenfreunden. So war der Themenabend zugleich eine gelungene Werbeveranstaltung für den Uetersener Verein.

Die Aufgabe von Thomas Hawel war es, auf die Besonderheiten von Sangerhausen aufmerksam zu machen und die Reiselust zu wecken. Letzteres ist ihm mit Sicherheit gelungen, nicht nur Gert Müller sagte zu, das Rosarium noch in diesem Jahr besuchen zu wollen. Es liegt rund vier Autostunden von Uetersen entfernt.

Das Europa-Rosarium beherbergt eine 2009 gegründete „Genbank Rose“. Diese ist Teil eines Netzwerkes der Deutschen Genbank „Zierpflanzen“ der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Die Stadt Sangerhausen erteilte dem Europa-Rosarium bereits im Jahr 2005 das unbefristete und freie Mandat zur Etablierung einer Rosengenbank mit der dazugehörigen Referenzsammlung. Hauptziele der Deutschen Genbank Rose sind die Sammlung, die Erhaltung und die Nutzung der Rosenvielfalt in wissenschaftlicher, langfristiger, nachhaltiger und kosteneffizienter Form.

Das Rosarium in Sangerhausen, das jährlich von rund 120000 Rosenfreunden besucht wird (kostenpflichtig!) ist um einige Jahre älter als das von Uetersen. Bereits 2003 konnte man dort das 100. Jubiläum feiern. Doch eines haben Sangerhausen und Uetersen gemein: Beiden Städten wurde vor genau 20 Jahren der Titel „Rosenstadt“ zuerkannt.

Bester Zeitpunkt, das Rosarium zu besuchen, ist im Juni. Dann beginnt die Kultursaison (bis August). Touristisch vermarktet wird das Rosarium übrigens von der „Rosenstadt Sangerhausen“ GmbH. Die Gesellschaft für Kultur, Tourismus & Marketing hat Ihren Sitz direkt am Haupteingang des Rosariums. Sie gehört der Stadt Sangerhausen.

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