. . .am Piano sitzt : Wenn der Onkel mit dem Neffen. . .

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Blues, Ragtime, Boogie Woogie – wer beherrscht diese Stile besser als Gottfried Böttger und sein Neffe Henning Pertiet? Zumindest in Europa sind es nicht viele, die den beiden Pianisten das Wasser reichen können. Und so war es für Moderator Alexander Meisen eine große Freude, kürzlich beide in der Museumsscheune Langes Tannen begrüßen zu können

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08. September 2015, 21:24 Uhr

Böttger, viele Jahre lang Pianist in der Fernseh-Talkshow „III nach 9“ von Radio Bremen und heute Honorarprofessor an der Fachhochschule Anhalt, brillierte in gewohnter Manier und fand in Henning Pertiet einen ebenbürtigen Partner. Durch den Kontakt zur Hamburger Musikszene und den dort lebenden Pianisten Axel Zwingenberger, Jo Bohnsack, Joja Wendt und Gottfried Böttger (der ein Onkel von Henning Pertiet ist) konnte er in den 1980er Jahren die Grundlagen dieser Musik direkt von jenen lernen, die er bewunderte. Zunächst war er solistisch und im Trio tätig. Schließlich in der berühmten Mojo Blues Band aus Wien. Der Spaß am Boogie Woogie, Blues und Ragtime ist beiden ins Gesicht geschrieben und war auch beim Konzert in der Scheune deutlich spürbar. So kamen die mehr als 90 Besucher voll auf ihre Kosten. In der Pause überzeugte das Team des Cafés Langes Mühle mit Schmalzbroten, heißen Würstchen und leckerem Wein für entsprechend spritzige Gaumenfreuden. Der musikalische Mix aus Abendland und neuer Welt erfreute zwei Stunden lang, viele wünschten sich, der Abend möge niemals enden.

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