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Uetersener Nachrichten

22. Oktober 2017 | 12:23 Uhr

Wenn das Land nicht zahlt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Vorsitzende der AktivRegion Pinneberger Marsch und Geest, Jürgen Manske, hat mit Besorgnis auf die Konsequenzen der Finanzmisere des Landes für die Arbeit der ehrenamtlichen Projektentwickler reagiert. Während der jüngsten Mitgliederversammlung sagte er, viele Projekte seien derzeit nicht umzusetzen, weil die erforderlichen Landesmittel nicht zur Verfügung stünden.

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2011 | 12:16 Uhr

„Wenn die AktivRegion private Vorhaben finanzieren möchte, muss das Land die Projekte kofinanzieren. Weil es aber keine Landesmittel gibt, liegen die Vorhaben auf Eis“, sagte er. Leidtragender ist unter anderem der Haselauer Obstbauer Raimond Kleinwort. Er möchte beim Bau neuer Kühlhallen die Abwärme für die Heizung nutzen (UeNa berichteten) und kann durchaus auf Fördermittel der AktivRegion hoffen. Manske sagte zu, der Vorstand werde nun andere Möglichkeiten der Kofinanzierung suchen.

Das dürfte im ureigenen Interesse der AktivRegion sein, denn noch gibt es ungebundene Mittel aus dem vergangenen Jahr in Höhe von mehr als 126000 Euro, die bis zum 30. Juni verplant werden müssen. Verstreicht die Frist, wird das Geld an andere AktivRegionen weitergereicht. Es ist Ziel des Vorstandes, das zu verhindern. Und die Erfolgsaussichten sind gut, denn es gibt nicht nur weitere Projekte in der Prüfungsphase, der Vorstand bleibt außerdem in seiner bisherigen Besetzung erhalten. Die Kontinuität macht eine reibungslose Fortsetzung der Arbeit möglich. Vorsitzender Jürgen Manske, seine beiden Stellvertreter Andrea Hansen und Udo Tesch sowie die Beisitzer Maren Freundt und Eva Buban wurden in ihren Ämtern bestätigt. Veränderungen gab es dagegen bei der Besetzung des Projektbeirates. Auf der Seite der kommunalen Vertreter schied Vorsitzender Rolf Herrmann aus. Für ihn rückte Walter Rißler nach. Auf der Seite der Wirtschafts- und Sozialpartner schied Thomas Dohrn aus. Ihn ersetzt Otto Lienau. Rißler und Lienau waren bislang stellvertretende Mitglieder des Projektbeirates. Diese Plätze nehmen ab sofort auf der Seite der kommunalen Vertreter Birger Paulsen aus Kölln-Reisiek und auf der Seite der Wirtschafts- und Sozialpartner Jürgen Manske aus Uetersen ein. Der Projektbeirat besteht aus zwölf Mitgliedern und je zur Hälfte kommunalen und Wirtschaftsvertretern. Er entscheidet über Projektanträge.

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