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Kreativität war Trumpf : Wenn aus Schrott etwas Neues wird

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Anne und Katharina Ratjen hatten den Bund mit dem Wetter geschlossen! Beim 1. Frühlingsmarkt war es draußen so kalt, dass niemand ernsthaft in Erwägung gezogen haben dürfte, den Sonntag an Ost- oder Nordsee zu verbringen. Vielmehr suchten die Menschen warme Ziele auf. Ein solches gab es in der Gastwirtschaft zur Erholung. Im großen Saal hatten sich viele Kunsthandwerker und Hobbykünstler eingefunden, um ihre Arbeiten zu präsentieren.

shz.de von
erstellt am 27.Apr.2016 | 18:50 Uhr

Auf die Uetersener musste man nicht lange warten. Schon wenige Minuten nach Öffnung der Saaltüren schauten die ersten Gäste vorbei, die auch vielfach fündig wurden. Das zumindest war das Fazit der beiden Veranstalterinnen, die von den beiden Köchen des Hauses, Bernd und Klaus Ratjen, Unterstützung erhielten.

Die Küchenchefs sorgten für das leibliche Wohl der Aussteller und der Gäste. Viele brachten ihre Kinder mit, war doch angekündigt worden, dass der Waldorfkindergarten die Betreuung der Kleinen übernimmt.

Eine Spieleecke lockte mit allerhand bunten Dingen, die geeignet waren, die Kreativität beim Spielen anzuregen. Wegen des großen Erfolgs soll es im kommenden Jahr den zweiten Frühlingsmarkt bei Ratjen geben. Vermutlich erneut mit Kreationen, die als Street Art verstanden werden können. Die beiden Veranstalterinnen hatten ihre Hamburger Freundes- und Bekanntenliste genutzt und somit ein neues Kunstverständnis nach Uetersen geholt. Vor allem ein Künstler fiel auf: Er fertigte aus Abfall Lampen an. „Upcycling“ wird dieses Verfahren genannt, das im konkreten Fall beeindruckende Leuchten hervorbrachte.

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