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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 00:50 Uhr

Besuch : Weniger Fördermittel

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nachdem die Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung drei Pojekte im Kreis Pinneberg besuchten, die mithilfe von Fördergeldern der EU, des Landes Schleswig-Holstein und aus Bundesmitteln finanziert wurden, war Bürgermeister Niels Schmidt Gastgeber für ein Pressegespräch und einen kurzen Austausch der Teilnehmer. Die EU-Abgeordneten Ulrike Rodust, Britta Reimers und Reimer Böge sowie die Landtagsabgeordneten, Bernd Voss und Barbara Ostmeier informierten sich über die Arbeit der Projekte vor Ort.

shz.de von
erstellt am 25.Okt.2013 | 21:34 Uhr

In Wedel selbst konnten gleich zwei erfolgreiche Projekte besichtigt werden: Die Sanierung des Wedel-Schulauer Hafens und die Förderung des Regionalparks Wedeler Au. Aber auch die Berufsbildungsstätte in Elmshorn stand auf dem Programm. Der Wedeler Hafen soll eine durchgängige Promenade erhalten, die mit der Schiffsbegrüßungsanlage „Willkomm-Höft“ verbunden wird und durch eine begehbare Quermole die Elbe erlebbar machen soll. Rund 15 Millionen Euro werden hier investiert; davon zirka 7,4 Millionen sind Fördermittel aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft.

Im Regionalpark Wedeler Au entstand eine barrierefreie Wassererlebniszone, außerdem wurde die Beschilderung des Wanderwegs modernisiert und ergänzt. Es wird GPS-gestützte Routen geben die mit einer Applikation für Smartphones unter Zuhilfenahme von QR-Codes auf das Telefon heruntergeladen werden können. An der Runde nahm auch Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer teil. Er machte klar, dass es in Zukunft Fördermittel in der bisherigen Höhe nicht mehr geben wird und dass mit Einbußen von rund 30 Prozent zu rechnen sind. „Die Strukturförderung ist dennoch ein enorm wichtiger Baustein der schleswig-holsteinischen Wirtschaftsförderung. Mit absehbar weniger Fördermitteln gilt es ab 2014 klare Schwerpunkte zu setzen, um die Wirtschaftsstruktur des Landes weiter zu verbessern. Deshalb sollte so viel Geld wie möglich in konkrete Projekte fließen“, sagte Meyer.

Seit dem Beginn der Förderperiode im Jahr 2007 wurden schon 17 regionale Projekte im Kreis Pinneberg mit rund 11 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Dies führte zu Gesamtinvestitionen von insgesamt zirka 21,5 Millionen Euro. Dabei ist der Ausbau des Helgoländer Hafens für den Betrieb als Service-Hafen für die Windparks in diesen Summen noch gar nicht enthalten.

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