Jahresversammlung der Ahrenloher Wehr : Weniger Einsätze für Ahrenlohe

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Vergleichsweise ruhig war es für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Ahrenlohe im Jahr 2012. „Zu insgesamt 48 Einsätzen wurden wir im vergangenen Jahr gerufen“, berichtete der Stellvertretende Wehrführer Sönke Brandt bei der Jahreshauptversammlung seinen Kameraden.

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04. Februar 2013, 21:07 Uhr

Fast 20 Prozent weniger Einsätze im Vergleich zum Jahr 2011 – das war vor allem den nun besser eingestellten Brandmeldern bei diversen Firmen im Tornescher Businesspark zu verdanken, wie Schriftwart Lars Ole Hansen verriet. Waren die Feuerwehrleute 2011 noch 5 Mal wegen falschem Alarm ausgerückt, gab es 2012 keinen einzigen solchen Vorfall. Bürgermeister Roland Krügel freute sich besonders über den Baufortschritt der Wachen in beiden Ortsteilen „Ein ruhiges Jahr, das baumäßig doch wesentlich spannender für uns war. Ich denke, die Wache und das Richtfest haben wir gut hinbekommen und gemeinsam sehr viel im vergangenen Jahr geschafft“, fasste Roland Krügel zusammen.

Esinger Wehrführer Günter Pieper stellte die Unterstützung seiner Kameraden für die Einweihung im August in Aussicht – im Gegenzug werden die Ahrenloher bei der Esinger Einweihungsfeier am 20. April dieses Jahres helfen. Auch der Stationsleiter der Tornescher Polizei war zur Versammlung der Ahrenloher Wehr gekommen und stimmte die Kameraden auf mögliche Veränderungen ein. „Sollte Tornesch mit Uetersen fusionieren, ist klar, dass in unserer Stadt keine Polizeistation mehr sein wird!“; so Hans-Otto Crantz. Zu Schaffen machte dem Polizeibeamten die unaufgeklärte Brandserie im vergangenen Jahr: Auch Ahrenloher Kameraden hatten in Esingen und Tornesch geholfen, brennende Autos zu löschen. „Menschenleben wurden gefährdet, da ist es für uns natürlich besonders ärgerlich, den Täter nicht ermittelt zu haben“, so Crantz.

Doch blickten die Ahrenloher Feuerwehrleute unter der Leitung von Wehrführer Dirk Lolies auch in die Zukunft: Im Zuge einer landesweiten Bestellung wird die Freiwillige Feuerwehr auf den digitalen Funk umsteigen. „Wann genau das passieren wird, und wo wir da preislich liegen werden, wird noch spannend“, meinte Bürgermeister Krügel hierzu. Um einen bestmöglichen Einsatz der neuen Technik zu garantieren, wurde eigens die Position eines stellvertretenden Funkwarts geschafften, einstimmig wurde hierfür Thore Schlüter bestimmt.

Über seine Wiederwahl freute sich Gruppenführer Jan-Martin Witt, dem von seinen Kameraden einstimmig für weitere sechs Jahre das Vertrauen ausgesprochen wurde. Die beiden Anwärter Daniela von Lanken und Fynn Petersen wurden in den Dienst der Feuerwehr Ahrenlohe aufgenommen.

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