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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 17:16 Uhr

Handball : Wende zum Positiven?

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nein, die 2. Männer des TuS Esingen haben das Siegen nicht verlernt! Nach zuvor acht Punktspiel-Niederlagen in Folge, gewannen die Tornescher am Sonnabend in ihrer ersten Partie des Jahres 2016 mit 24:16 gegen den Niendorfer TSV und feierten zum Rückrunden-Start ihren vierten Hamburg-Liga-Saisonsieg.

shz.de von
erstellt am 13.Jan.2016 | 18:42 Uhr

Bereits nach 26 Sekunden brachte Yannick Hellmich die Heim-Sieben in Führung, doch die Niendorfer glichen zügig aus. In der Folge entwickelte sich ein relativ torarmes Spiel mit unterschiedlichsten Phasen. Eine wenig ballorientierte Abwehrarbeit der Gäste führte zu stark anwachsendem Unmut auf der TuS-Bank, der aber nach einer Gelben Karte gegen die Offiziellen nicht mehr allzu laut kundgetan wurde. Mit einem von Tobias Haan zum 3:3 verwandelten Siebenmeter (6. Minute) endete die ausgeglichene Anfangsphase und die Niendorfer gewannen die Oberhand.

NTSV-Torwart Daniel Hutschenreuter, einst auch für die 1. Esinger Männer aktiv, parierte unter anderem einen Strafwurf von Haan (8.). Die TuS-Abwehr offenbarte in dieser Phase Schwächen, was den Hamburgern drei Tore in Folge ermöglichte (3:6/11.). Danach trafen die Tornescher ihrerseits innerhalb von fünf Minuten viermal hintereinander (7:6/16.). Nach drei NTSV-Toren zum 7:9 (20.) verhinderten der Esinger Keeper Jan-Michael Bruhn und seine Abwehr zehn Minuten lang weitere Gäste-Tore, was zur Pause eine 13:9-Führung bedeutete. Im zweiten Durchgang zeigten beide Torhüter ihre Klasse: In 16 Minuten fielen nur neun Treffer und bis zu jenem 17:14 (46.) blieb es ausgeglichen. In der Schlussphase hatte die TuS-Zweite dann wieder klare Vorteile, während die Niendorfer nur noch durch überharte Abwehrarbeit auffielen. Den negativen Höhepunkt gab es in der 53. Minute, als NTSV-Akteur Matthias Sander den Esinger Leonard Dombrowski im Gesicht traf. Der über den Schlag hinausgehenden Umklammerung widersetzte sich Dombrowski mit einem Ellenbogenstoß auf die Brust des Niendorfers und beide Spieler bekamen sofort „Rot“. Das Tornescher Publikum wollte Dombrowskis Stoß als Akt der „Notwehr“ gewertet wissen ‒ dem mochten die Unparteiischen jedoch nicht folgen und fertigten einen Bericht über die Disqualifikation an.

In den letzten sieben Minuten hielt Bruhn sein Gehäuse sauber, während seine Mitspieler das Ergebnis noch zum 24:16-Endstand in die Höhe schraubten. TuS-Trainer Dennis Lißner freute sich vor allem über die hervorragende Abwehrleistung seines Teams. Unter dem Strich war es ein Auftritt, der Mut macht für die kommenden Aufgaben ‒ auch für das HHV-Pokal-Achtelfinale beim klassentieferen TSV Ellerbek III, das bereits am heutigen Donnerstag, 14. Januar um 19.30 Uhr ansteht.

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