zur Navigation springen

Schwimmen : Weltmeister-Titel für DLRG Region Uetersen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Wir sind Weltmeister“, jubelte die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft im Juli in Brasilien. Dies dürfen nun auch zwei Rettungssportler der DLRG Region Uetersen von sich behaupten: Marc Heimann und Matthias Krause wurden im Mittelmeer Weltmeister im Board Rescue Race – der Höhepunkt einer für das Masters-Team der Rettungssportler aus der Rosenstadt überaus erfolgreichen Weltmeisterschaft 2014.

„Als wir uns auf den Weg in die Schwimmhalle nach Montpellier gemacht haben, haben wir nicht damit gerechnet, dass es vier so erfolgreiche Tage für unser Team werden würden“, sagte Krause, Pressewart der Uetersener DLRG. Nach dem letzten Wettkampf, der am Strand von La Grande Motte durchgeführt wurde, hatten die Uetersener insgesamt 18 Medaillen erkämpft – und jeder Sportler konnte sich dabei über mindestens ein gewonnenes Edelmetall freuen.

Die Weltmeisterschaften im Rettungsschwimmen (Lifesaving) finden alle zwei Jahre an unterschiedlichen Orten auf der Erde statt. Neben den Wettkämpfen der Nationalmannschaften finden dabei auch die Wettkämpfe der Vereinsmannschaften und die der „Masters“ (Schwimmer, die älter als 30 Jahre sind) statt. In diesem Jahr wurde die Weltmeisterschaft in Montpellier und La Grande Motte an der französischen Mittelmeerküste ausgetragen. Und die Mannschaft der der DLRG Region Uetersen war, nach der Weltmeisterschaft 2008 im eigenen Land, wieder mit einem großen Team dabei. Zum Beginn standen die Wettkämpfe der Masters-Schwimmer auf dem Programm. Hierbei war Thorsten Sonsmann der erfolgreichste Uetersener Sportler: Insgesamt neun Medaillen (drei im Einzel und sechs in den Staffeln) gewann er an den vier Wettkampftagen. „Für Sonsmann war schon die Teilnahme an der Weltmeisterschaft ein Erfolg, weil er im vergangenen Jahr aus gesundheitlichen Gründen immer wieder kürzer treten musste und lange nicht wusste, ob er es zur WM schaffen würde“, so Krause, der zudem von „vielen überraschenden Erfolgen“ berichten konnte. Zu den größten Überraschungen gehörten definitiv die beiden Bronzemedaillen, die Katrin Junker und Steffen Leditschke gewannen. Der letzte Lifesaver-Wettbewerb von Junker lag sieben Jahre zurück und Leditschke absolvierte das erste Mal in seinem Leben den Wettkampf „50 Meter Retten einer Puppe“. Auch die erfahrenen Schwimmer Manfred Winkler, Christoph Heyer-Hillen sowie Arne Stahl überzeugten und hatten einen großen Anteil an den Erfolgen des Uetersener Teams. Zur umfangreichen Medaillensammlung bei den Titelkämpfen konnten sie weitere Edelmetalle hinzufügen. Erstmals bei einer Masters-WM dabei waren Heimann, Tobias Hillen und Krause. Dass Heimann und Krause im Board Rescue Race nach einem packenden Rennen die Teams aus Surfers Paradise und Coogee hinter sich lassen und den WM-Titel gewinnen konnten, gehört definitiv zu den größten Erfolgen der beiden Sportler. Auch die beiden Silbermedaillen für Krause im Board Race sowie im Ski Race sind hoch einzuschätzen. „Es war eine großartige Woche für alle unsere Sportler – das Team hat hervorragend funktioniert und alle haben sich gegenseitig unterstützt“, so Pressewart Krause, der abschließend den Unterstützern und Sponsoren wie SWT, Furuno, Nordmark und vielen Anderen dankte: „Ohne sie wäre unsere Teilnahme an dieser Weltmeisterschaft gar nicht möglich gewesen!“

zur Startseite

von
erstellt am 24.Sep.2014 | 18:30 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert