zur Navigation springen

Beschluss im Umweltausschuss : Weiter in dicken Brettern bohren

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das Thema Zughalte am Tornescher Bahnhof ist seit Jahren immer wieder auch ein zentrales Thema im Umweltausschuss. In der jüngsten Sitzung verabschiedeten die Politiker einstimmig erneut eine Resolution, die Bürgermeister Roland Krügel am Dienstag, dem 12. März, den Kreispolitikern des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses übergeben will. Ziel ist, dass die Kreispolitiker, die am 12. März von Vertretern der Landesweiten Verkehrsservice Gesellschaft über die Ausschreibungsergebnisse des „Netzes Mitte“ informiert werden, sich den Tornescher Forderungen anschließen und diese unterstützen.

shz.de von
erstellt am 07.Mär.2013 | 20:33 Uhr

Außerdem hofft Tornesch, die Kreisstadt Pinneberg mit ins Boot zu holen. Denn mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 halten auch in Pinneberg die Regionalexpresszüge nicht mehr. Bürgermeister Roland Krügel, der mit seiner Pinneberger Amtskollegin Urte Steinberg bereits über dieses Thema gesprochen hat, sieht in der möglichen Verknüpfung mit den Interessen der Kreisstadt für Tornesch eine neue Ausgangssituation für Verhandlungen mit dem Land beziehungsweise mit der Landesweiten Verkehrsservice Gesellschaft. Die Mitglieder des Umweltausschusses fassten folgenden Beschluss: 1.) den Halt des RE Kiel- Hamburg in Tornesch ab 12/2014 bis die S4 bis Elmshorn verlängert worden ist.

2.) In der Ausschreibung des Netzes „West“ einen möglichen Halt in Tornesch vorzusehen. 3.) Beide Maßnahmen sollen dazu dienen, sowohl die Pendler in Richtung Hamburg rechtzeitig und zuverlässig zur Arbeit/Schule usw. und zurück zu bringen. Es soll aber auch den in Tornesch tätigen Arbeitnehmern die Möglichkeit gegeben werden, aus Hamburg und aus den Bereichen Heide und Neumünster mit dem Zug ihren Arbeitsplatz in Tornesch in akzeptabler Zeit und umsteigefrei zu erreichen. 4.) Der Kreis Pinneberg wird gebeten, Tornesch hierbei zu unterstützen.

5.) Der Minister für Wirtschaft, Technologie und Verkehr wird gebeten, die erfolgte Ausschreibung der Netze dahingehend zu überprüfen, ob der Nichthalt in Tornesch und die Reduzierung der Halte in Pinneberg politisch vertretbar sind.

Denn es wird kein drittes und viertes Gleis zwischen Elmshorn und Pinneberg gebaut und ist durch Baumaßnahmen auf der A7 mit einem jahrelangen Verkehrsstau in der Region zu rechnen. „Warum das Angebot des RE Kiel-Hamburg ab 12/2014 verdoppelt werden kann, aber ein Halt bei uns nicht möglich sein soll, nehmen wir nicht hin“, so Roland Krügel.

In einem 6. Punkt haben die Politiker noch einmal deutlich gemacht, dass sich Tornesch auch finanziell beteiligen würde, um den RE-Halt und den Halt der Bahn des Netzes „West“ nach Tornesch zu holen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert