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Kalifornische Landschaft : Weiße Steine und alte Bäume

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wem eine Reise nach Nordamerika, genauer: in die Rocky Mountains im Osten Kaliforniens, zu weit und zu kostspielig ist, der kann jene beeindruckende Landschaft im Baumpark Arboretum nachempfinden.

Zwar ist dort nicht das ganze Gebirge entstanden – dafür reichte der Platz einfach nicht – aber dennoch hat man sich in Ellerhoop bemüht, die „White Mountains“ so gut wie möglich nachzubilden. Seit einiger Zeit bedeckt nämlich schneeweißes Dolomitgestein die Baumerlebniswelt in der Nordeutschen Gartenschau. Der Chef des Arboretums, der Dendrologe Professor Hans-Dieter Warda, der gerne mal in der Weltgeschichte herumreist um sich mit eigenen Augen ein Bild zu machen, von den aufsehenerrgendesten Büschen und Bäumen, sorgte ja vor einem Jahr schon dafür, dass im Kreis Pinneberg der größte Baum der Welt steht. Der „General Sherman“ nämlich, zugegeben, zwar nur bis zu einer Höhe von zehn Metern, aber sonst vollkommen naturgetreu nachgebildet und im seinem Innern einen Mammutbaum beherbergend. Und Warda, der auch schon mal „Baum-Papst“ genannt wird, ist immer mal wieder dafür zu haben, den Kreis Pinnebergern etwas aus der Fremde mitzubringen. Und dieses Mal eben weiße Steine. „Die blendend weißen Geröllflächen erinnern mich sehr stark an die einmalige Landschaft der White Mountains im Osten Kaliforniens“, so der Professor.

Und auch in Kalifornien ist es der weiße Dolomit, der die Bergregionen prägt. Hier wächst in 3000 Metern Höhe eine seltene Kiefernart. Es ist Pinus longaeva, die Langlebige Kiefer. Mit einem Alter von über 4500 Jahren sind es die ältesten Lebewesen der Welt. Die etwa 5- bis 15-jährigen Kiefern in Ellerhoop, die nun in ihrer neuen heimatlichen Gebirgsumgebung stehen, sind dagegen wirklich noch Babys.

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erstellt am 16.Okt.2014 | 18:26 Uhr

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