zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

19. Oktober 2017 | 13:30 Uhr

Konstituierung : Weinberg hat einen neuen Vize

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Es hat schon aufgeregtere Starts in die Wahlperiode in Moorrege gegeben. Relativ gelassen konstituierten sich die Gemeindevertreter. Nur am Ende blitzten kurz die möglichen Differenzen der kommenden fünf Jahre auf.

shz.de von
erstellt am 20.Jun.2013 | 18:51 Uhr

Bürgermeister Karl-Heinz Weinberg (CDU) wurde einstimmig während der Gemeindevertretersitzung im „Steak House Grando Sukredo An’n Himmelsbarg“ wiedergewählt. Er steht seit 19 Jahren dem Rat vor. „Die Arbeit wird genauso für die Gemeinde und die Bürger fortgesetzt“, erklärte Weinberg in seiner Antrittsrede. Neu sind die Mehrheitsverhältnisse in der Gemeindevertretung. Die CDU regiert nun mit einer Ein-Stimmen-Mehrheit. Jeweils ein Sitz wurde an SPD und Bündnis90/Die Grüen verloren. Neu im Dorfparlament sind Michael Adam (SPD) und Viola Weiß (Bündnis90/Die Grünen).

Eine der Konsequenzen: Der Sozialdemokrat Uwe Mahnke konnte von seiner Fraktion als erster stellvertretender Bürgermeister vorgeschlagen werden. Er löst Georg Plettenberg (CDU) ab.

Für das Amt des zweiten stellvertretenden Bürgermeisters hatten nach dem neuen Auszählungsverfahren nach Sainte-Laguë/Schepers sowohl CDU als auch die Grünen das Vorschlagsrecht. Die Christdemokraten setzten ihren Kanddiaten Georg Plettenberg gegen Helmuth Kruse durch.

An die Auswirkungen der neuen Mehrheitsverhältnisse sowie das geänderte Auszählungsverfahren müssen sich die Moorreger Politiker noch gewöhnen. Ein vorheriges Treffen aller Fraktionen, wie es in vielen anderen Dörfern üblich ist, gab es in Moorrege nicht. Lediglich die Grünen hatten sich zu bilateralen Gesprächen mit CDU und SPD getroffen. Da es also keine Absprachen zur Vergabe der Vorsitze sowie der Ausschusssitze gab, dauerte dieses Procedere rund eine Dreiviertelstunde.

Zwei Wahlvorgänge scheiterten und mussten wiederholt werden. CDU-Fraktionsvorsitzender Georg Plettenberg änderte in der zweiten Wahlrunde die Reihenfolgen seiner Kandidaten und durchkreuzte so das Vorhaben der Grünen, mehrere bürgerliche Mitglieder in die Ausschüsse zu entsenden.

Und da sich Konservative und Ökopaxe nicht über die Vergabe eines Ausschussvorsitzes einigen konnten, musste gelost werden. Der CDU-Vorsitzende Jan Schmidt verlor so die Leitung des Schul- und Kulturausschusses an Kruse.

An Ende der Sitzung bat der neue erste stellvertretende Bürgermeister bei Weinberg um eine „voraussschauende Terminplanung“, besonders bei der Vergabe der Auftritte in der Gemeinde. Zudem wünschte sich Mahnke Beteiligung „bei allen relevanten Gesprächen“. Weinberg antwortete: „Ein Vertreter hat da hinzugehen, wo er hingeschickt wird.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert