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Uetersener Nachrichten

16. Dezember 2017 | 06:41 Uhr

Fußball : Weimer-Tor entscheidet

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Viel unglücklicher hätte das Debüt von Timo Protz im Herren-Bereich nicht verlaufen können: Am Sonntag sah der Linksverteidiger der 1. Herren des Hetlinger MTV im Derby bei den 2. Männern des Heidgrabener SV bereits nach 34 Minuten die Rote Karte. „Er hat mir einen Ellenbogencheck verpasst“, erklärte sein Heidgrabener Kontrahent Francesco Voigt, der wegen wiederholten Foulspiels mit der Gelb-Roten Karte ebenfalls vom Platz flog (85.), nach dem Abpfiff.

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erstellt am 22.Okt.2013 | 21:38 Uhr

Nach Platzverweisen endete das Topspiel der Kreisklasse 1 also mit einem 1:1-Unentschieden – nach Toren gewannen die Hetlinger, obwohl sie über 50 Minuten in Unterzahl waren, mit 1:0. Der goldene Treffer fiel in der 49. Minute: HMTV-Flügelflitzer Kamil Ludwicki setzte über die rechte Seite zu einem unwiderstehlichen Alleingang an, flankte den Ball über die Heidgrabener Abwehr hinweg und am langen Pfosten traf Sergej Weimer zum 0:1.

„Wir haben uns von der Roten Karte nicht beirren lassen“, so HMTV-Trainer Marco Kneten, der erfreut feststellte: „Unsere Mannschaft hat eine großartige Moral bewiesen!“ HSV-Coach Benjamin Köhnke gab zu, dass die Gäste in der ersten Halbzeit „etwa 70 Prozent der Spielzeit am Ball waren“, und analysierte: „Nimmt man den Ballbesitz in der ersten Hälfte als Maßstab, hat Hetlingen verdient gewonnen – allerdings haben wir gut verteidigt und 20 Meter vor unserem Tor war der HMTV mit seinem Latein am Ende!“ Und es folgte ja noch ein zweiter Durchgang, den die Heim-Elf nach Ansicht von Köhnke deutlich ausgeglichener gestaltete: „In der Schlussphase hatten wir sogar Vorteile, so dass ein Unentschieden nicht unverdient gewesen wäre!“

Lange Zeit agierten die Hausherren vor allem mit langen, hohen Bällen, während die Gäste stets um spielerische Lösungen bemüht waren. Doch nach der Pause steigerte sich Heidgraben II auch, was die fußballerische Komponente betraf. Weil mit Björn Deinert, Heiko Ossenbrüggen, Dennis Petersen und Mark Simon vier Stammkräfte komplett fehlten, wechselte Köhnke im zweiten Durchgang Daniel Schippmann ein. Obwohl der Stürmer nach seiner Grippe geschwächt war, hatte er noch zwei gute Chancen, die er aber nicht nutzen konnte. Kneten bangte ohnehin kaum um den Sieg: „Wir haben nach der Pause umgestellt und hatten die bessere Kondition!“ Obwohl es für Heidgraben II nach zuvor zwei Siegen und zwei Unentschieden die erste Heimniederlage setzte und sein Team erstmals in dieser Saison ohne Tor blieb, stellte Köhnke fest: „Wir haben gut gekämpft!“ Ein Sonderlob erhielt Voigt: „Er hat sehr gut gespielt und ist keinem Zweikampf aus dem Weg gegangen!“ Der HMTV ist nach seinem dritten Sieg in Folge nun exakt punkt- und torgleich mit Heidgraben, haben aber noch ein Spiel mehr zu absolvieren.

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