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Umzug in neue Räume : Weihnachtswunsch der USG

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am 28. Dezember müssen die Billard- und Dartspieler der Uetersener Sportgemeinschaft (USG) die alte Post in Tornesch verlassen. Dort sollen schon bald Flüchtlinge einziehen. Die UeNa halfen bei der Suche nach neuen Räumlichkeiten und: Der Aufruf war erfolgreich! Wie wir berichteten, hat die Abteilung, die sich im ehemaligen Kreiskrankenhaus Bleekerstift gegründet hatte und dort, im Keller unterhalb der Rettungswache, erste Erfahrungen mit dem Queue sammeln konnte, einen Mietvertrag unterschrieben, der sie zurück nach Uetersen führt.

Derzeit werden die Räumlichkeiten einer ehemaligen Arztpraxis am Großen Sand renoviert, der Übungs- und Spielbetrieb soll später auf zwei Etagen stattfinden – barrierefrei zu ebener Erde und in den Kellerräumen. 400 Quadratmeter Fläche stehen der Abteilung dann zur Verfügung. Die werden für die drei großen Turniertische auch benötigt. Hinzu kommen mehrere Dartscheiben. Insgesamt gehören der Abteilung, die weiter wachsen will, derzeit rund 45 Aktive an. Über die erfolgreiche Teilnahme an Punktspielen berichteten die UeNa regelmäßig. „Wir freuen uns sehr, dass wir in Kürze der Zeit neue Räumlichkeiten gefunden haben und uns flächenmäßig sogar deutlich vergrößern konnten“, sagt Gerhard Eidhoff, Vorsitzender der Abteilung.

Die Innenstadtlage biete zusätzliche Möglichkeiten, auf sich aufmerksam und die Abteilung für neue Mitglieder interessant zu machen, so der Vorsitzende weiter. Doch vor den Erfolg haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt. Und dieser fließt beim vorliegenden Fall gleich doppelt. „Für die Umbaumaßnahmen steht uns nur ein begrenztes Budget zur Verfügung, so dass viele Arbeiten in Eigenregie vorgenommen werden müssen“, sagt Eidhoff. Beschrieben ist damit des Schweißes erster Teil.

Doch es kneift nicht nur finanziell, gravierender sei die Tatsache, dass die Kellerräume derzeit nicht genutzt werden können, da es an einem zweiten Fluchtweg fehle. Der müsse erst aus dem Fußboden gestemmt werden. So will es die Bauaufsichtsbehörde. Treppe und Statik könnten nicht selbst erstellt werden, doch einen Treppenbauer und einen Statiker könne die Abteilung nicht bezahlen. Die schweißtreibenden Überlegungen betreffen also die Frage, inwieweit irgendwann auch der gemietete Keller genutzt werden kann. Weihnachten steht vor der Tür, da kann man sich doch etwas wünschen?! Und nun wünscht sich der Abteilungsvorstand eine kostengünstige Unterstützung von Bauprofis, die den Billard- und Dartspielern auch mit Trockenbaumaterialien unter die Arme greifen können. Daneben werden Farbe, Teppichboden und Tapeten benötigt. „Als eingetragener, gemeinnütziger Verein können wir über jede Spende eine entsprechende Spendenbescheinigung ausstellen, so dass die Spende bei der Steuererklärung steuermindernd angegeben werden kann“, informiert der Vorsitzende. Wer die Abteilung Billard und Dart unterstützen möchte, wer ihnen den Weihnachtswunsch erfüllen kann, setze sich bitte telefonisch mit Gerhard Eidhoff in Verbindung. Er ist mobil unter 0160/97455302 erreichbar.

Schon jetzt geholfen hat der USG-Abteilung die Firma Berberat Grundstücksverwaltung, die den Sportlern einen sehr kulanten Mietvertrag unterbreitet habe, bedankt sich Eidhoff im Namen aller Mitglieder der Abteilung.

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erstellt am 22.Dez.2015 | 21:36 Uhr

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