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Uetersener Nachrichten

20. August 2017 | 21:32 Uhr

Handball : Weihnachten im Keller

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In welchen Zimmern und Stockwerken die Spieler und Verantwortlichen der 1. Männer des TuS Esingen ihre Weihnachtsbäume aufstellen, ist nicht bekannt. Sicher ist seit Sonnabend aber, dass sie das Weihnachtsfest in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein im Tabellenkeller, nämlich als Drittletzter auf einem Abstiegsplatz, verbringen. Die Chance, im letzten Spiel des Jahres mit einem Heimsieg gegen die SG Hamburg-Nord nach Punkten mit ihrem Gegner gleichzuziehen, konnten sie nicht nutzen: Mit einem 27:31 setzte es die vierte Heimniederlage in Folge.

Einen 0:2-Rüclstand (4. Minute) drehten Benedict Philippi von halbrechts, Lennart Haas per Siebenmeter sowie Daniel Günter von halblinks zur 3:2-Führung (7.). Ärgerlich war, dass Lennart Haas seinen zweiten Siebenmeter per Aufsetzer an die Latte warf (8.) und Treffer von Jannik Genz sowie Timo Kreckwitz nicht zählten. Kreckwitz kämpfte sich aber immer wieder stark in der Mitte durch und sorgte mit seinem 10:8 für die erste Zwei-Tore-Führung (10.). Einen Drei-Tore-Vorsprung vor Augen, scheiterte Benedict Philippi nach einem Ballverlust der Gäste freistehend am SG-Keeper (24.). Deshalb wurde aus einem 12:10-Vorsprung (27.) ein 12:13-Rückstand (29.). „So einfach hätten wir unsere Führung nicht herschenken dürfen“, ärgerte sich Claas-Peter Schütt, der die TuS-Männer zusammen mit Till Krügel trainiert. Am Ende mussten die Esinger froh sein, zur Pause nicht zurückzuliegen: Dennis Lißner traf trotz Schulterverletzung aus dem Rückraum zum 13:13-Pausenstand.

In den zweiten Durchgang legten die Tornescher dann einen klassischen Fehlstart hin. Technische Fehler, überhastete Torabschlüsse und Ballverluste begünstigten drei Gegentreffer in Folge. Und auf Benedict Philippis 14:16 folgten drei weitere SG-Tore hintereinander, ehe Krügel schon in der 35. Minute seine Auszeit nahm. Mit einer passablen Abwehr vor dem solide haltenden Boje, einem am gegnerischen Kreis starken Kreckwitz und einer großen Portion Kampfgeist kamen die Esinger noch einmal auf 20:21 heran (41.).

Am Ende waren die Hausherren aber im Angriff in ihren Mitteln zu limitiert. Gegen Benedict Philippi verteidigten die Hamburger gut (mehrere seiner Würfe blockten sie ab) und der sonst so treffsichere Max-Lennart Albrecht hatte kein Zielwasser getrunken. Auf der Gegenseite kamen die Gäste nun durch die Mitte zu vier einfachen Treffern in Folge (20:25/45.). Obwohl Jan-Michael Bruhn, der in der Schlussphase das TuS-Tor hütete, bei seiner Oberliga-Premiere noch einige gute Paraden zeigte, konnten die Esinger keine Wende mehr herbeiführen. Fünfmal waren sie sogar mit sechs Toren im Hintertreffen, ehe Jan Rabe und Jannik Genz noch zum 27:31-Endstand verkürzen konnten.

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erstellt am 13.Dez.2015 | 18:09 Uhr

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