Grundsteinlegung : Weg frei für mehr Vielfalt

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„Wenn alles gut geht, werden wir fast auf den Tag genau ein Jahr, nachdem wir unseren Parkplatz schließen mussten, im Dezember dieses Jahres unser neues Parkhaus öffnen. Spätestens in einem Jahr vom heutigen Tag an wird auch dieses Gebäude, auf das bislang nur die Kellersohle hindeutet, mit Leben erfüllt sein.“ Mit diesen Worten hat Volksbank-Vorstand Dr. Horst Alsmöller die Gäste zur Grundsteinlegung in der Baugrube an der Friedrich-Ebert-Straße begrüßt.

shz.de von
29. Mai 2015, 17:52 Uhr

Die Volksbank Pinneberg-Elmshorn realisiert hier in Top-Lage und „mitten im Leben“ ein fünfstöckiges Büro-, Ärzte- und Geschäftshaus. Im ersten, zweiten und dritten Obergeschoss wird die Bank selbst mit Veranstaltungs- sowie Büroräumen einziehen.

Gemeinsam mauerten die Vorstandsmitglieder Dr. Alsmöller, Uwe Augustin und Stefan Witt mit Bürgermeisterin Urte Steinberg und Architekt Helge Reimer eine Schatulle ein. In ihr eingeschlossen waren Grundrisse und Zeichnungen des Gebäudes, der aktuelle Geschäftsbericht der Volksbank, aktuelle Tageszeitungen und ein kompletter Satz Euromünzen. Als neuen Leuchtturm der Stadt, bezeichnete Bürgermeisterin Steinberg den Volksbank-Neubau. „Hier entstehen attraktive Ladenflächen und Arbeitsplätze – und das tut Pinneberg gut“, ergänzte sie.

Getreu dem Slogan der Volksbanken versprach Als möller: „Wir machen den Weg frei – für noch mehr Vielfalt in der Innenstadt.“ Die Volksbank habe sich in der Verantwortung gesehen, die Stadt einladender zu gestalten und den Menschen etwas zu bieten – so wie Familie Meyer, der Nachbar von gegenüber, so Alsmöller. Rund 20 Millionen Euro investiert die Volksbank Pinneberg-Elmshorn in das Projekt – 17,4 Millionen in das Geschäftshaus und 4,9 Millionen Euro in das neue, banachbarte Parkhaus. „Wir liegen bislang 600 000 Euro unter den veranschlagten Kosten. Unser Neubau ist ein Hingucker, entwickelt sich aber nicht zu Pinnebergs Elbphilharmonie“, sagte er zufrieden.

Die Bauherren und die Pinneberger Politik haben sich viel vorgenommen: Mit dem Bebauungsplan „Neue Mitte“ wurde beschlossen, das Areal zwischen Dingstätte und Friedrich-Ebert-Straße zu beleben. Eine neue Fußgängerzone soll als offene Schleuse in die Innenstadt dienen. Die insgesamt 6000 Mietquatratmeter teilen sich ein dm-Drogeriemarkt als Hauptmieter, die Bäckerei Junge, die mit einer Außengastronomie für Gastlichkeit sorgt, ein kleines Gesundheitszentrum mit drei Ärzten verschiedener Fachrichtungen, ein Rechtsanwalt und ein Versicherungsbüro.

Alsmöller dankte dem Architekturbüro Reimer aus Elmshorn, Projektsteuerer Willi Müller und allen beteiligten Gewerken für ihre professionelle und zuverlässige Arbeit und entschuldigte sich bei Gästen, Kunden und Geschäftsleuten für alle Unannehmlichkeiten.

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