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Uetersener Nachrichten

25. September 2017 | 11:51 Uhr

Hallenfußball : Wedel gewinnt daheim

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am Montagabend hatten die 1. Herren des Wedeler TSV (Landesliga) zum 37. Mal zu ihrem traditionellen Hallenturnier geladen. Zahlreiche Zuschauer kamen zum „Stadtsparkassen-Cup“ in die Steinberg-Halle – ganz so viele wie in den Vorjahren waren am 2. Weihnachtsfeiertag allerdings nicht dabei.

shz.de von
erstellt am 26.Dez.2011 | 21:37 Uhr

Die gastgebenden Wedeler bezogen nach ihrem 1:0-Sieg gegen die 1. Herren des TSV Uetersen (siehe unten stehenden Bericht) eine 2:3-Niederlage gegen die SV Halstenbek-Rellingen (Oberliga Hamburg). Marc Rupscheit glich dabei zum zwischenzeitlichen 1:1 aus, nach einem 1:3-Rückstand konnte Sahin Aydin nur noch zum Endstand verkürzen. So mussten die Wedeler um den Halbfinal-Einzug zittern: Immerhin genügte ihnen im letzten Gruppenspiel gegen den Turnier-Neuling Kummerfelder SV bereits ein Remis zum Weiterkommen.

Als Benni Wolter den KSV in Führung brachte (2.), mussten die Hausherren nur kurz zittern, denn Aydin glich postwendend zum 1:1 aus (3.). Mikail Pekdemir brachte Wedel in Führung, ehe es die ersten beiden Zeitstrafen des Turniers gab: Zunächst in Form einer Zwei-Minuten-Strafe gegen die Kummerfelder Bank, dann musste der Wedeler Moritz Janßen nach einem eigentlich harmlosen Foul sich für zwei Minuten „abkühlen“. Bei Wedeler Unterzahl gelang Pascal Gertschat aber das entscheidende 3:1. In der anderen Gruppe hatte es nach dem letzten Spiel zwischen dem ETSV Fortuna Glückstadt (aus Schleswig-Holsteins Kreisliga West), der sportlich chancenlos war, und dem TuS Osdorf (Bezirksliga) eine unschöne Szene gegeben, als ein Fortuna-Akteur auf einen Osdorfer losgehen wollte, ehe ihn seine Mitspieler beruhigen konnten.

Im ersten Halbfinale brachte Ricky Voß seinen VfL Pinneberg (Oberliga) gegen Wedel in Führung (3.), doch Dominik Lange glich zum 1:1 aus (10.). Im Neunmeterschießen behauptete sich Wedel mit 4:3, weil der Pinneberger Gianluca D’Agata über die Latte zielte. Im zweiten Semifinale gewann Osdorf nach einem 0:1-Rückstand (Sebastian Münzel/3.) noch mit 3:1 gegen Halstenbek-Rellingen (TuS-Tore: Patrick Hübner, Ziyed Hassani und Rene Massoud).

Im Neunmeterschießen um Platz drei gewann Pinneberg, weil VfL-Keeper David Fock den Schuss von HR-Stürmer Henk Boesten parierte. Ein packendes Finale ging dann mit 3:2 an den Gastgeber Wedel. Mario Schacht und Felix Mühlich legten ein 2:0 vor, Osdorfs Sascha Blume verkürzte per Kopf. Das 3:1 von Mikail Pekdemir beantwortete erneut Blume mit dem 3:2. Doch kurz darauf ertönte die Schlusssirene, so dass die Osdorfer die Titelverteidigung knapp verpassten. Immerhin stellten sie mit Torben Krause den besten Spieler des Turniers; zum besten Torwart wurde Oliver Firgens (Wedel) gewählt.

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