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Uetersener Nachrichten

23. August 2017 | 04:53 Uhr

Stadtwerke Barmstedt : Wechsel an der Spitze

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

An der Spitze der Stadtwerke Barmstedt gibt es einen Führungswechsel: Der bisherige Kaufmännische Leiter des Energieversorgers, Thomas Horstmann, verabschiedet sich Ende des Monats in die Altersteilzeit.

Würdigende Worte fand zunächst der Werkausschussvorsitzende Dietrich Tetz. Er erinnerte daran, in welch unruhigen Zeiten und in welch prekärer Lage sich das Unternehmen bei Arbeitsbeginn Horstmanns befand. Das war im März 2004. Und seitdem ging es mit den Stadtwerken stets bergauf. Die Liberalisierung des Energiemarktes sei eine große Herausforderung gewesen, der aber dank Horstmanns solider kaufmännischer Arbeit gut gewappnet entgegengetreten werden konnte.

Der Umsatz von dereinst gut zehn Millionen Euro konnte auf gut 40 Millionen Euro vervierfacht werden.

Auch Barmstedts Bürgermeister Nils Hammermann lobte Thomas Horstmann für seine Kreativität, seine Verlässlichkeit und seine Fachkompetenz, die er in dessen achtjähriger Betriebszugehörigeit zu schätzen gelernt habe. Besonders beeindruckend fand Hammerschmidt jedoch die Tatsache, dass Horstmann über die Jahre jeden Morgen aus seinem 70 Kilometer entfernten Wohnort Ahrensbök nach Barmstedt fuhr und jeden Morgen pünktlich um sieben Uhr seinen Dienst antrat.

Werkleiter Fred Freyermuth nutzte Horstmanns Hobby – das Dressurreiten – für einen erklärenden Vergleich: erfordere das Dressurreiten strenge Regeln und höchste Ansprüche an die Disziplin, so stehe er selbst eher Pate für das Westernreiten, bei dem es durchaus etwas rauer und hemdsärmeliger zuginge. Und so sehr sich diese beiden Disziplinen, gleichzeitig ausgeübt, eher schlecht vertrügen, so sehr seien jene beiden unterschiedlichen Temperamente für die Stadtwerke der Schlüssel zum Erfolg gewesen.

Am 1. Juli 2012 tritt Horstmanns Nachfolger seine neue Arbeitsstelle an. Rickmer Timm heißt der neue Mann und stammt aus Glückstadt. Der gelernte Steuerberater ist 47 Jahre alt und arbeitete vorher bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Privat kümmert sich der mittlerweile in Quickborn lebende Timm zusammen mit seiner Frau hingebungsvoll um den gemeinsamen Garten. Horstmann freute sich, dass die Wahl auf Timm fiel: „Einen besseren Nachfolger hätte ich mir nicht vorstellen können.“

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erstellt am 20.Jun.2012 | 22:07 Uhr

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