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Johannistag an der Klosterkirche : Wassertropfen des Lebens

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Viele Kinder kennen das schon: Am Johannistag geht es zunächst zum Gottesdienst in die Kirche und dann zum Feuer auf den Burgplatz des benachbarten Klostergeländes.

Uetersen. Viele Kinder kennen das schon: Am Johannistag geht es zunächst zum Gottesdienst in die Kirche und dann zum Feuer auf den Burgplatz des benachbarten Klostergeländes.

An dieser Tradition wollen Pastor Joachim Gorsolke und Prädikantin Renate Paelchen festhalten, die am 24, Juni um 11 Uhr zur Kirchzeit und anschließend zur Feier mit Feuer einladen. An Johanni wird bekanntlich der letzte Spargel gestochen. Doch dieser Umstand ist es nicht, der am Sonntag in den Kirchen gefeiert wird. Der Johannistag ist vielmehr der Gedenktag der Geburt Johannes des Täufers. Das Datum selber wurde vom liturgischen Datum der Geburt Jesu her errechnet, nämlich drei Monate nach Mariae Verkündigung und sechs Monate vor Weihnachten.

Während des Gottesdienstes gibt es, ganz passend, zwei Taufen. Mit dem Wasser des Lebens benetzt werden zwei Säuglinge. Der Familiengottesdienst wird musikalisch von den Kinderchören der Gemeinde begleitet. Geleitet werden diese von Kantorin Christiane Haar. Gegen 12 Uhr, wenn der Gottesdienst beendet ist, soll, bei hoffentlich gutem Wetter, auf dem Burgplatz weitergefeiert werden.

Neben einem prasselnden Feuer, das von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr beaufsichtigt wird, gibt es warme Würstchen, die gespendet wurden. Ausgeteilt werden diese vom Ehepaar Testorf. Der Feuerwehr und dem Uetersener Ehepaar wird für ihr Engagement gedankt.

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erstellt am 21.Jun.2012 | 22:03 Uhr

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