zur Navigation springen

Jahresversammlung : Wassersportverein kritisiert den Zustand des Stichhafens

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Torben Angrick wurde als Zweiter Vorsitzender in den Vorstand gewählt, Dörte Nickschat bleibt Kassenwartin – das waren die zwei wohl wichtigsten Personalentscheidungen im Rahmen der Jahresversammlung des Wassersportvereins Uetersen am Freitagabend in der Kleinen Stadthalle.

shz.de von
erstellt am 07.Feb.2016 | 22:02 Uhr

Vorsitzender Frank Wisch berichtete von einem normalen Jahr mit vielen Neuaufnahmen. Insbesondere der „Zuzug“ der Wedeler Motorbootsportler habe dem Verein viel Schub gebracht und zusätzliche Einnahmen, unter anderem hervorgerufen durch die Liegegelder in den beiden WSV-Häfen.

Kritik gab es aber auch. Wisch sprach dabei den Zustand des Stichhafens an, der immer weiter verschlicke. An die anwesende Bürgermeisterin appellierte er, diesbezüglich tätig zu werden und diesen Freizeithafen zu attraktivieren. Andrea Hansen selbst lobte die Aktivitäten des Vereins, wünschte sich ihrerseits aber eine bessere Pflege des Internetauftritts des WSV. Dass der Verein jetzt einen Klönschnackabend eingeführt und daher die Anregung des Bürgervorstehers aufgegriffen habe, freue sie sehr.

Gute Tradition im WSV ist es, dass während der Vollversammlung runde Geburtstage gewürdigt werden. Diesmal gab es mit Wolfram Kuß sogar einen 90-Jährigen, der die diesbezüglichen Ehrungen entgegennehmen konnte. Kuß war viele Jahre im Vorstand tätig und hatte sich auch darüber hinaus für den Verein engagiert. Insbesondere zur Faschingszeit als Maître de Plaisir.

Dramatisch aber zugleich amüsant war der Bericht des Vorsitzenden bezüglich eines Bootsverkaufes. Wer das tue, solle den Namen „Uetersen“ bitte entfernen, so Wisch. Anhand des Beispiels schilderte er die Probleme, die es mit diesem Boot gegeben habe, das im vergangenen Jahr verkauft aber über den Schriftzug am Heck nach wie vor Uetersen zugeordnet werden konnte. Es fiel in diversen Häfen als „schwarzes Schaf“ auf. Von mehreren Hafenmeistern und sogar von einem Ordnungsamt wurde der Eigner in Uetersen vermutet, der Schiffsführer selbst hat wohl Liegezeiten oder Ähnliches „geprellt“.

Mit der Bekanntgabe der Termine endete die Versammlung, an der 100 Mitglieder teilgenommen hatten.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert