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Zukunftsfrage : Was wird aus dem Haus Ueterst End?

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

200 Jahre alt ist es im vergangenen Jahr geworden, das „Haus Ueterst End“, die frühere Mädchenbürgerschule an der Kirchenstraße 7. Das Gebäude wird von einer GbR, einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts, verwaltet. Diese besteht aus den Vereinen, die das Haus derzeit nutzen.

Nicht zu leugnen ist, dass die Mitglieder dieser Vereine immer älter werden und der Nachwuchs fehlt. Fakt ist auch, dass man sich innerhalb der Nutzerschaft bereits erste Gedanken über die Zukunft des Hauses gemacht hat. Das bestätigt Eberhard Knapp von der GbR. Die laufenden Unterhaltungskosten sowie unvorhersehbare Reparaturen erfordern so einiges an Barschaft. Auf Dauer ist das kein Zustand.

Was also tun? In Uetersen brodelt die Gerüchteküche. Fest steht: Es gibt bereits erste Gespräche über die Zukunft des Hauses, doch noch längst keine Entscheidung. Involviert sind Stadt und Klosterkirchengemeinde. Inwieweit die Stadt grundsätzliches Interesse an einem möglichen Erwerb des Gebäudes hat, wird die Politik zu gegebener Zeit entscheiden. Für die Kirchengemeinde ist es möglicherweise Ersatz für das Jochen-Klepper-Haus. Sollte man sich im Kirchengemeinderat mit Genehmigung höherer Ebene für einen Verkauf des Gemeindehauses entscheiden.

Pastorin Kirsten Ruwoldt kann diesbezügliche Überlegungen nachvollziehen, liegt das Haus Ueterst End doch in direkter Nachbarschaft zur Klosterkirche. Die Pastorin sagt aber auch, dass überhaupt noch nichts geklärt ist. Selbst ein Verkauf des Jochen-Klepper-Hauses ist somit derzeit reine Spekulation.

Insofern ändert sich erst einmal nichts an der Kirchenstraße 7. Alleine der Wunsch der Stadt, die vor dem Haus auf privatem Grund einst gefällten Linden zu ersetzen, ist aktuell. Diesen Vorschlag unterbreitete kürzlich Landschaftsarchitektin Ursula Zumholz, die in den 1990er Jahren Uetersens Landschaftsplan entwickelt hatte, den Mitgliedern des Ausschusses für Bau-, Umwelt- und Verkehrswesen. Zugriff hat die Stadt derzeit noch nicht, doch natürlich kann auch darüber gesprochen werden.

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erstellt am 24.Nov.2015 | 21:34 Uhr

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