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SPD wertete Umfrage aus : Was gehört zu einem Ortszentrum?

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Im Rahmen ihrer Überlegungen zur Gestaltung und Entwicklung des Ortszentrums hatten die Sozialdemokraten Ende vergangenen Jahres die Bürgerinnen und Bürger gefragt, was sie sich unter einem liebenswerten Tornescher Ortszentrum vorstellen. Der SPD-Ortsvereinszeitung „Unser Tornesch“ lag ein Flyer bei. Knapp 100 Tornescherinnen und Tornescher haben den Flyer mit den Fragen, was ein Tornescher Ortszentrum bieten sollte, ausgefüllt und sandten den Fragebogen an die angegebene Adresse an SPD-Ratsfrau Dr. Susanne Dohrn zurück oder schrieben Mails an den SPD-Ortsvorsitzenden und Ratsherrn Manfred Mörker .

„Wir freuen uns über die rege Beteiligung und danken den Bürgerinnen und Bürgern für die Anregungen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Vorschläge bei der geplanten Gestaltung des neuen Ortskerns berücksichtigt werden“, so die beiden SPD-Politiker. Die erste und wichtigste Frage lautete: „Liebenswerte Städte haben ein Zentrum ... Braucht Tornesch ein solches Zentrum?“ 87 von 93 Einsendern beantworten diese Frage mit „Ja“. Und die meisten haben genaue Vorstellungen davon, was ihrer Ansicht nach zu einem „liebenswerten“ Ortszentrum gehört: Ganz oben auf der Liste steht der Wunsch nach einem Café/Restaurant beziehungsweise Biergarten. „77 Bürgerinnen und Bürger haben dies angekreuzt, meist noch verbunden mit dem Hinweis, dass sie sich einen Ort der Begegnung wünschen“, betont Susanne Dohrn.

Auch bei der Rubrik Wochenmarkt machten 77 Teilnehmer ein Kreuz und ergänzten teilweise „größerer Wochenmarkt“, denn einen Wochenmarkt mit drei Ständen gibt es seit Spätsommer vergangenen Jahres im Ortszentrum bereits. „Das zeigt, dass die Tornescher SPD, die diesen Markt initiiert hat, auf dem richtigen Weg ist“, so Manfred Mörker.

52 Bürgerinnen und Bürger wünschten sich im Ortszentrum einen „Ort für Veranstaltungen“ wie zum Beispiel Flohmärkte, Stadtfeste, kleine Musikfestivals oder den Weihnachtsmarkt. Und meist verbanden diese Bürger ihren Wunsch mit dem Vorschlag, im Ortszentrum einen gemütlichen Platz mit Bänken und Bäumen und zum spontanen Verweilen bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Bier anzulegen.

Anregungen für den Einzelhandel vor Ort / Wunsch nach einem Ortszentrum ohne Durchgangsverkehr

Auch für das Einzelhandelsangebot gibt es Vorschläge: Für 43 Bürgerinnen und Bürger, die sich an der Umfrage der SPD beteiligt haben, gehören ein Bioladen oder ein Reformhaus zu einem attraktiven Ortszentrum und für 27 „Wein und Delikatessen“. Etwa 20 Bürgerinnen und Bürger wünschten sich ein „besseres Angebot an Kleidung für Kinder und Erwachsene“. Auch ein Schuhladen sollte zu einem liebenswerten Tornescher Ortszentrum gehören, so der Wunsch. 28 an der Umfrage Beteiligte sprachen sich dafür aus, dass das Rathaus in das Zentrum der Stadt umziehen sollte.

„All das deckt sich mit der Umfrage, die das Kölner Institut für Handelsforschung herausgegeben und darauf hingewiesen hat, dass mit guter Innenstadtgestaltung, Atmosphäre und Erlebnischarakter Städte die Wahrnehmung ihrer Gesamtattraktivität positiv beeinflussen. Der Einzelhandel in Tornesch hätte gute Chancen, wenn er auf die Nachfrage reagiert und möglicherweise sein Angebot mit einem gemeinsamen Internetportal für Bestellungen im Netz ergänzt, wie es andere Städte bereits tun“, so SPD-Ratsfrau Susanne Dohrn. Was die Tornescher noch fordern ist: Durchgangsverkehr raus aus der Stadt, eine „Umgehungsstraße“, verkehrsberuhigte Zonen, Tempoüberwachung der Tempo-30-Zonen. „Viele Bürger sind verärgert über die starke Verkehrsbelastung im Ort. Deshalb braucht die Innenstadt dringend die Entlastung durch die K22“, betonen Susanne Dohrn und Manfred Mörker.

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erstellt am 05.Feb.2015 | 19:58 Uhr

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