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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 07:22 Uhr

Leichtathletik : Was für ein Lauf

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Auch das dritte Januar-Wochenende war für die Leichtathleten des TuS Esingen und vor allem für Alina Ammann wieder überaus erfolgreich. Bei 2:12,12 Minuten blieb die elektronische Zeitmessung stehen, als Ammann ihrer Favoritenrolle einmal mehr gerecht geworden war und den 800-Meter-Landesmeistertitel der U18 (W17/16) gewann – und das als noch 14-Jährige. „Um ganze 1,63 Sekunden verbesserte Alina ihre bisherige Landesrekordzeit deutlich und erfüllte damit sogar die Qualifikationsnorm für die Deutschen Hallenmeisterschaften“, berichtete Trainer und Vater Michael Ammann stolz.

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erstellt am 25.Jan.2013 | 18:44 Uhr

Nach drei Goldmedaillen über 60 Meter, 60 Meter Hürden und 300 Meter ihrer Altersklasse kam damit innerhalb von nur neun Tagen der vierte Landesmeistertitel hinzu – im wahrsten Sinne des Wortes scheint Alina Ammann zurzeit einen Lauf zu haben!

Ihren 800-Meter-Lauf beschrieb Alina selbst wie folgt: „Nach dem Start in die Bahnen hat es sich gleich ergeben, dass ich in Front liegend das Tempo vorgeben musste. Die erste 200-Meter-Runde bin ich in 31 Sekunden zu schnell angegangen und wollte etwas langsamer werden. Als bei 400 Metern die Uhr etwa 1:05 Minuten anzeigte, fühlte ich, dass ich in der zweiten Runde etwas zu langsam war, und wollte versuchen, das bisherige Durchschnittstempo auf der zweiten Hälfte zu halten!“ Dies ist der Tornescherin auch annähernd geglückt: Die letzten beiden Runden waren nur etwa zwei Sekunden langsamer. „Es war ein großartiges Vier-Runden-Rennen“, war Michael Ammann begeistert. Auch im ersten Lauf war die Stimmung in der Halle bereits prächtig, als unter anderem Aisha Sitoe ihre 800-Meter-Zeit verbesserte. Das Los entschied, dass Sitoe in diesem vermeintlich langsameren Lauf starten sollte, so dass die Esingerin von Anfang an das Tempo gestalten musste. „Sie lief stark und couragiert von der Spitze an los“, lobte Trainer Ammann. In der Hoffnung, dass die an zweiter Position liegende Läuferin die Tempoarbeit zwischenzeitlich übernehmen würde, ließ Sitoe diese etwa in der Mitte des Rennens vorbei, merkte dann aber gleich, dass das Tempo zu langsam wurde. So ging Sitoe wieder in Führung, nahm immer mehr Fahrt auf und setzte sich mit einer fulminanten Schlussrunde und einem Lächeln im Gesicht deutlich ab. In 2:28,87 Minuten unterbot Sitoe als Gewinnerin des Laufs die 2:30-Minuten-Grenze deutlich, stellte eine neue persönliche Bestzeit auf und wurde insgesamt Siebte. „Beide Läuferinnen haben eine großartige Vorstellung gezeigt und ihren Lauf jeweils gewonnen“, lobte Michael Ammann.

Mit Chris-Alexander Jordan startete im 1500-Meter-Lauf der U18 ein männliches TuS-Talent. Jordan, eigentlich Langstrecken-Spezialist, überzeugte abermals voll: „Er lief ein couragiertes Rennen und in 4:32,19 Minuten mit persönlicher Bestzeit sogar auf Platz drei“, lobte Coach Amann.

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