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Einschulungsfeiern : Warten auf den großen Augenblick

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Endlich“ sagte Maximilian so laut, dass es wirklich jeder in der Aula der Grundschule Heist hören konnte. Der ABC-Schütze war von Rektorin Elsbeth Kruse aufgerufen worden, um auf die Bühne zu kommen. Gut eine Stunde dauerte die Einschulungsfeier, bevor der Lütte zu seiner zukünftigen Klassenlehrerin Andrea Demski gehen konnte.

shz.de von
erstellt am 27.Aug.2014 | 18:42 Uhr

Von Rektorin Elsbeth Kruse gab es übrigens noch ein dickes Lob, dass die angehenden Schüler so lange so still gesessen und das Geschehen vor ihnen verfolgt hatten. Und sie entschuldigte dafür, dass die Aula mal wieder zu klein für eine Einschulungsfeier war. Einige der Erwachsenen mussten stehend die Feier verfolgen. „Wir haben nicht mit diesem Andrang gerechnet“, sagte sie.

Wie in Heist so war gestern auch in Holm in der Sporthalle eine große Einschulungsfeier organisiert worden. Schulleiterin Andrea Zwack machte Liebe und Unterstützung seitens der Eltern als elementar wichtig für eine gute Schulzeit ihrer Kinder aus. „Jeder von euch ist unterschiedlich“, sagt die Heistmer Schulleiterin zu ihren Neuen. „Jeder kann etwas ganz gut.“ Neugier, Mut, Geduld, Ausdauer, Anstrengungsbereitschaft, Spaß und Freude am Lernen sowie Freunde machte sie als wichtigste Voraussetzungen aus, dann folgt der schulische Erfolg.

Dass Einschulungen auch ein Politikum sein können, zeigte die Begrüßungsrede des Heistmer Bürgermeisters Jürgen Neumann. Er hob hervor, dass 27 Kinder eingeschult werden. 96 Schüler lernen damit in Heist. Im Vorjahr waren es noch 84. „Damit endet die leidige Diskussion um den Schulstandort“, sagte der Bürgermeister.

Denn wenn dauerhaft weniger als 80 Schüler unterrichtet werden, ist nach dem Schulgesetz die Eigenständigkeit der Einrichtung gefährdet. Positiv stimmte Neumann noch, dass im vergangenen Jahr 25 Kinder geboren wurden. Nicht bedroht ist der Holmer Standort. Allerdings sind die Zeiten vorbei, da zweizügig eingeschult wurde. Nur in der vierten Klasse gibt es dies noch.

Aber die Klassenstärke ist mit 32 so hoch, dass mit Doris Hachmann und Christel Gertz teilweise zwei Pädagogen eingesetzt werden. Doppelbesetzung gab es im vergangenen Jahr bereits, und nach Aussage der Rektorin wird es sie bei über 30 Schülern wohl auch im kommenden Jahr geben.

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