Kommunalwahl : Walter Rißler bleibt Spitze

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Motivierte berufstätige Frauen und engagierte junge Männer: Die CDU Holm hat ihre Vertreter für die diesjährigen Kommunalwahlen bestimmt und sich dabei selbst einer Verjüngungskur unterzogen.

shz.de von
11. Februar 2013, 21:16 Uhr

„Mit sechs Damen auf unserer Liste erfüllen wir die Vorgaben der Bundes-CDU. Im Übrigen entspricht die Beteiligung der Frauen unseren Vorstellungen und ist zeitgemäß“, lobte der Vorsitzende Eberhart Hellich.

Hellich selbst hat sich genauso wie Klaus Grage dazu entschlossen, in diesem Jahr nicht mehr anzutreten, um der nächsten Generation Platz zu machen. Wenn die Holmer Bürger am 26. Mai in drei Wahlkreisen innerhalb ihres Dorfes die Stimmzettel abgeben, werden die Konservativen mit 25 Kandidaten auf ihrer Liste antreten.

Zum Spitzenkandidat für die Direktwahl in Wahlkreis 1 wurde Bürgermeister Walter Rißler bestimmt, außerdem treten mit ihm Carsten Hoffmann und erstmals Oliver Ringel an. Unverändert bleibt es in Wahlkreis 2, hier werden sich wieder Horst Schaper, Tobias Zeitler sowie Uwe Hüttner zur Wahl stellen.

Ein weiteres, neues Gesicht gibt es in Wahlkreis 3 zur Kommunalwahl 2013: Hier kandidieren neben Detlef Kleinwort auch Clemens Zimmermann, sowie Iris Matthiensen. Die Partei wird die Schwerpunkte ihrer Arbeit für die anstehende, fünf Jahre dauernde Legislaturperiode auf der CDU-Mitgliederversammlung in der kommenden Woche bestimmen.

Natürlich hoffen die Vertreter der CDU Holm ihr Rekordergebnis von 75 Prozent der Stimmen aus dem Jahr 2008 wiederholen zu können. Planungen der Landesregierung, die kommunalpolitischen Ebenen weiter zu vergrößern und die Selbstbestimmung der Dörfer und kleinen Gemeinden weiter zu beschneiden, stießen auf wenig Gegenliebe bei den ehrenamtlichen Politikern. Wie Barbara Ostmeier aus ihrem politischen Alltag in Kiel berichtete, solle die Gemeindeordnung zuungunsten der ehrenamtlichen Politiker verändert werden. „Noch vor wenigen Wochen hätte ich nicht gedacht, dass ich so etwas einmal sage, aber die Landesregierung schwimmt plan- und konzeptlos durchs Land!“, so die Landtagsabgeordnete. So wüsste die Koalition aus SPD, Grünen und SSW lediglich, was sie nicht wolle – lege aber keinen Plan vor, wohin die Reise für Schleswig-Holstein gehen solle. „Lassen Sie sich das Ruder nicht aus der Hand nehmen“, forderte Barbara Ostmeier ihre Parteikollegen auf..

Der wählenden Bevölkerung stellen sich die Kandidaten der CDU noch einmal persönlich am 5. Mai ab 11 Uhr im Haus der Gemeinde vor.

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